TUI stellt Minusmacher auf den Prüfstand

Foto: TUI

TUI denkt darüber nach, sich wegen der Coronakrise von nicht profitablen Unternehmensteilen zu trennen. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Vorstandschef Fritz Joussen hat in einem Schreiben an die Mitarbeiter mitgeteilt, dass der Konzern „strukturell schwächere Gesellschften“ nicht mehr durchbringen könne. Zunächst solle versucht werden, die betroffenen Konzernteile neu aufzustellen. Sollte das nicht zum Erfolg führen, zieht Joussen den Verkauf oder die Betriebseinstellung in Erwägung. Welche Bereiche betroffen sind, ist noch nicht klar. Erst kürzlich hatte TUI wegen der Coronakrise den Abbau von weltweit 8.000 Stellen angekündigt.

 

10 Antworten auf TUI stellt Minusmacher auf den Prüfstand

  • Unverständlich, wie man einem Reiseveranstalter so viel Geld geben kann, damit er 8.000 Arbeitsplätze vernichtet und Unternehmensbereiche abbauen kann. Wieviel Geld bekommt man, ,wenn man von 10 Reisebüros 3 schließt und die dort arbeitenden Arbeitskräfte entlässt ?

    • Kann mich nur anschließen. Finde es unmöglich Staatshilfe zu bekommen und dann sofort die kleinsten in der Kette zu entledigen. Würde gerne mal hören das die grossen auf Ihre Gehälter komplett zu verzichten wie wir oder unsere Mitarbeiter. Wir kämpfen hier ums überleben, und entsorgen nicht sofort unsere Mitarbeiter.

  • Herr Joussen sollte mal überlegen ob TUI im allgemeinen überhaupt gebraucht wird!! Ich als selbständiges, unabhängiges Reisebüro lasse heute die TUI Werbemittel abholen. Das was TUI zur Zeit veranstaltet führt zumindest bei meinen Kunden zur großen Verunsicherung. TUI sitzt auf ca. 20.000,00 Euro meiner Kundengelder. Ich habe TUI angezählt und eine Frist gesetzt. Sollte die überschritten werden, werden die Angelegenheiten Anwälten übergeben. Schönen Tag noch. Rolf H. Braumann v.C.

  • Das TUI darüber nachdenkt, die Kosten zu senken ist ja legitim. Ich bezweifle nur, daß das Ergebnis der Überlegung stimmt. ( Ich hätte einige Vorschläge ,wo die TUI richtig viel Geld sparen könnte.)
    Einige der letzten Entscheidungen haben doch erst zu diesem gegenwärtigen Zustand der TUI geführt, da ist ja nicht nur Corona schuld.
    Das in den vergangenen Jahren viele Firmen, unter anderem in der Touristik (AB, Germanwings, TOK/NUR u.a. ) den Bach runter gegangen sind, lag ja wohl nicht an den vielen kompetenten und motivierten Mitarbeitern, aber die dürfen die Managementfehler ausbaden. Und die wahren Schuldigen gehen mit hohen Abfindungen zum nächsten Opfer.

  • Ich wünsche der TUI nur noch eins: Bitte geht bald PLEITE!!! Herrn Joussen u. Kollegen wünsche ich, das er trotz seiner millionenschweren Abfindung die er natürlich erhält wenn er bald geht, nirgendwo in der Touristik wieder Fuß fassen kann… Es tut mir sehr leid um die vielen engagierten-unschuldigen TUI Mitarbeiter, aber es kommt ohnehin wie es kommt und warum soll es euch besser gehen wie vielen von uns hier draußen in den Büros… Fahr zur Hölle TUI

  • Schon klar, erst das Geld einstreichen und dann sehen das man andere noch schröpft. Wieviel von dem Geld geht denn an die TUI Reisebüros? Soviel ich weiß gar nichts. Da gehören neue Verträge zwischen TUI und den Reisebüros her. Als Reisebüro hat man den VollKontakt zum Kunde und kümmert sich noch um Storno Beratung und mehr. Dafür zahlt man an die Tui (und anderen Veranstaltern) sogar die Provision zurück. Die Reisebüros haben in jedem Jahr mehr Krbeit und Kosten. Jeder ob Veranstalter, Versicherung läßt die Unterlagen im Reisebüro ausdrucken.Das bedeudet viel höhere Kosten (Zeit und Material) und dann gibt es eine lächerliche Provision ab ich weiß nicht 6%?

  • Ich verstehe die Aufregung viele Kollegen hier nicht, denn mein Reisebüro existiert seit 2002 und hatte noch nie eine TUI Agentur und in all den Jahren ist es uns gelungen unsere Kunden darauf hinzuweisen welch ein Verbrecher Verein diese TUI Group ist, begonnen mit dem Abbau von OFT Reisen (einem guten familiengeführeten Veranstalter) und derAuflösung weiterer Sparten, die alle an TUI gingen. Nun wieder mal in schwierigen Zeiten, hat sich spätestens bei der Abwicklung und Handhabung und Erreichbarkeit bei TUI Group erwiesen, was man davon hat sich so von 1 Marke abhängig zu machen! TUI ist in den 80’ern stehengeblieben und voele unterstützen diesen Weg auch noch indem man dieser Group Geschäfte und Kunden zubringt, während diese immer mehr die Reisebüros mit allen Mitteln zu umgehen.
    Egal welche Sparte unter Herrn Joussen, ob es die Hotlinemitarbeiter in der Türkei sind, die Flugbegleiter der TUIfly oder die Angestellten der Verwaltung oder dem Aussendienst, in dieser Group zählen nur noch Zahlen und dementsprechend ist der Druck von oben.
    Begonnen bei den Gehältern, dem Druck auf Umsatzzuwachs und Androhung bevor eine Agentur gestrichen wird oder der Unverschämtheit ALLE Daten der Kunden verbotenerweise zu speichern und für EIGE Marketibgzwecke zu benutzen!
    Solch einen Verein kann man im Jahr 2020 nicht mehr unterstützen, der aber selbst mit den Geldern der Kunden nicht wirtschaften kann und daher nun in die Schieflage kommt und Partner seit Monaten auf Zahlungen warten lässt, sei es bei Hotelpartnern, Kunden die bereits voll bezalht haben und seit März auf Erstattungen warten oder Angestellte auf den Schiffen, die seit Monaten kein Geld mehr verdienen und nur noch nach Hause wollen. Im Drohen war TUI immer gut, schon zu meinen Ausbildungszeit.
    Die finanzielle Lage nun, zeigt wie schlecht dieses Unternehmen wirklich gemanagt wird, sollte JEDEM im Vertrieb die Augen öffnen.
    DER oder auch ander grosse Veranstalter und Touristikgruppen haben das besser im Griff, waren vielleicht auch nicht so überheblich wie die TUI? 😉 Übermut tut selten gut! Sollte jeder wissen im Vertrieb. war da nicht auch mal der Satz, always treat others, the way you’d like to be treated …. Mir scheint, als ob manche Rsb’s immer noch nicht gemerkt haben wie abhängig diese von diversen Anbietern sind. Man kann das als guter Verkäufer gut steuern! Also . . . NICHT nur schimpfen, einfach Tatsachen im Auge behalten und entsprechend agieren, ein Kunde ist mit guten Argumenten schnell zu überzeugen. Wenn’s ums Geld geht (und in Zukunft vor allem) dann zeigt sich wer gut wirtschaften kann! Die TUI anscheinend nicht!? 1,8 Milliarden, wo sind denn all die Gelder der Kundenzahlungen, die seit Monaten auch in den TUI Kassen sind, Erstattungen sind angeblich auch noch nicht geflossen für Stornierungen aus dem März, das war vor über 2 Monaten! 😳🤔

  • Herzlichen Dank… aber wofür eigentlich? Da wird einem Unternehmen jede Menge Geld seitens des Staates hinterher geworfen und er nutzt es, um Arbeitsplätze zu vernichhten. Wohlgemerkt nicht nur im Hause direkt, sondern auch noch bei den Reisebüros. Wir arbeiten seit Wochen, ohne einen PFennig Geld dafür zu erhalten… und was macht TUI, ist nicht erreichbar und die Bearbeitung der Vorgänge dauert, wenn man Glück hat 1 Woche, ansonsten könnten wir warten. Den Ärger mit den Kunden – egal ob es um Umbuchungen, Stornierungen oder Rückzahlungen geht – haben wir im Reisebüro. Mein Fazit, da empfehle ich in Zukunft lieber die kleineren aber Partner loyalen Veranstalter

  • Ach, tut das gut! Alle Kommentare, die ich hier eben gelesen habe, hätte ich auch ganz genau so schreiben können! Auch ich bemühe mich schon seit Jahren, meinen Kunden klar zu machen, daß man eine AKTIENGESELLSCHAFT, die kein anderes Ziel hat, als ihren gierigen Großinvestoren möglichst hohe Dividenden zahlen zu können und sich ansonsten einen Dreck um das Unternehmen schert und um all die Mitarbeiter, die das Unternehmen erst ausmachen, nicht auch noch unterstützen soll! Ich kann nur hoffen, daß ALLE Reisebüros das berücksichtigen, wenn es mit dem Buchen wieder losgeht!!

  • Ich finde es einfach absolut unmöglich, dass wir Reisebüros seit Monaten keinerlei
    telefonischen Kontakt zu TUI haben und alles nur per Mail erledigen können, was
    bedingt durch die derzeitige Situation Corona-Krise, sehr lange dauert. Andere Veranstalter
    haben dies viel besser gelöst. Warum geht das nicht bei TUI? Und weshalb müssen wir Reisebüros soviel zeitintensive Mehrarbeit von vielen Stunden erst Beratung, Buchung,
    Stornierung oder Umbuchung und Rückabwicklung praktisch mehr oder weniger umsonst machen? Das ist frustrierend die geleistete Arbeit einfach in die Tonne zu hauen.Der Albtraum
    eines jeden Reisebüros.

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