Morgen geht es um die Zukunft der Branche

Foto: Shutterstock

Morgen schaut die Branche wieder auf Berlin. Zum einen stimmt der Bundestag über den Gesetzentwurf zur Gutscheinlösung ab. Daneben liegen zwei weitere Anträge vor. Die Grünen fordern die Einführung eines Rettungsfonds insbesondere für kleine Unternehmen und eines Kreditfonds, aus dem die Kundengelder für abgesagte Pauschalreisen zurückgezahlt werden können. Auch die FDP fordert einen Rückzahlungsfonds und zusätzlich Unterstützung für Ausbildungsbetriebe. Außerdem will die Gewerkschaft Verdi morgen ein Forderungspaket für Beschäftigte im Tourismus und im Luftverkehr an die Politik übergeben. Die Gewerkschaft kritisiert, dass die Interessen der Beschäftigten zu wenig im Vordergrund stehen. „Angst, Unruhe und Empörung machen sich breit, weil Unternehmen, denen staatliche Hilfen in Milliardenhöhe gewährt werden, im selben Atemzug Beschäftigungsabbau und Gehaltskürzungen ankündigen“, sagt die stellvertretende Vorsitzende Christine Behle. Die Debatte wird ab 11.50 Uhr im Live-Stream auf www.bundestag.de übertragen.

7 Antworten auf Morgen geht es um die Zukunft der Branche

  • Der Hauptpunkt zur Rettung der Reisebüros sollte die Abänderung des §87a HGB sein. Hier muss der Zusatz. UNRÜCKZAHLBATRE Provisionszahlung nach Buchung. Dies würde den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern helfen und das auch langfristig.

    • Wer eine Änderung des §87 HGB fordert, riskiert die Abschaffung des gesamten Handelsvertreter-Status, der vielen seit langem ein Dorn im Auge ist. Schon mal drüber nachdegacht?

  • Wir sind die Letzten welche Mitleid wollen aber wir werden auf das Abstellgleis gestellt.Veranstalter geben ihre Aufgaben an die Büros ab und wir lassen die Kunden nicht hängen und machen weiter und weiter ohne Geld dafür zu bekommen .Das beste und jüngste Beispiel ist Einreise nach Griechenland.Kurze Mail vom Veranstalter bitte sich mit den Kunden auseinander setzen.Fein raus sind die GROSSEN

  • Die Hilfen für die Reisebüros im Blick auf Ausfälle wegen verloren gegangener Provisionen ist allerdings nicht Bestandteil dieser Debatte, da ja bereits in die Überbrückungshilfe aufgenommen, die nicht mehr durch den Bundestag muss.

  • Meine Idee – Vorschlag wäre:

    Zur Rettung, sollten alle Reiseveranstalter verpflichtet werden 50% der Provisionen nach erbrachter Beratunstätigkeit-Festbuchung an die Reisebüros zu zahlen.
    Die weitern 50% bei Abreise, diese werden im Falle eines Storno zurückgebucht.

    Die AZ 50% wird im Falle eines Stornos nicht zurückbezahlt.
    dass entspricht ca. 5% Erhöhung der Reisepreise!
    Qualität kostet !
    Bisher beraten wir kostenfrei und tätigen für die Reiseveranstalter
    die Beratungstätigkeit.
    Auch im Falle einer Baustelle etc. haben wir seit Jahren kostenfreie Stornierungen anbieten müssen-
    Kunde ist glücklich-Das Reisebüro geht leer aus. Rückzahlung der Provision.
    Es ist alles zu einem Glücksspiel geworden, daß eigentlich im Deutschland verboten ist!
    Das kann es in Zukunft nicht mehr sein.
    Wir haben leider viel zu spät reagiert.
    Bei Storno durch den Kunden greifen die AGB der VA.
    Mit 50% Provisionsanzahlung-Fixum kann man planen.
    Wir gehen zu Beratungshonoren über und hoffen, daß die gesamte Branche das auch für notwendig
    betrachtet…
    Nur wenn alle am gleichen Strang ziehen wird es klappen.
    In diesem Sinne allen viel Kraft und Durchhaltevermögen!

    • endlich mal ein konstruktiver Ansatz 🙂 Beratungsgebühren sind seit Jahren ein Thema, die Branche hat es aber nie geschafft Einigkeit zu zeigen und diese umzusetzen. Im Gegenteil – überbietet man sich teilweise immer noch mit KickBacks an die Kunden. Wieso soll ein Kunde bei dieser unsinnigen Vorgehensweise die Beratungsleistung schätzen? Jetzt kommen schon wieder Beschwerden, dass die Einreiseformalitäten auf die Reisebüros abgewälzt werden. Dabei kann das auch als Chance gesehen werden dem Kunden einen wirklichen und merkbaren Mehrwert zu bieten: ja lieber Kunde, wenn Du bei mir buchst kommst Du ohne großen eigenen Aufwand sicher hin und zurück. Und das kostet eben. Aber dazu braucht es Selbstbewusstsein dem Kunden gegenüber statt sowieso unrealistische Rosinenpickerei im HGB zu fordern.

  • Liebe Kollegen ,es wird morgen für uns alle sicher eine heiße Phase und hoffe das man in unserem Sinne verhandelt. Aber ich weiß nicht ob unsere schlechte Lage wirklich in den Köpfen der verantwortlichen Politiker richtig angekommen ist. Bitte mal anderes Thema /andere Frage:
    Wie verfahrt Ihr mit Kunden, die sich ihr Geld aus der Cook-Pleite vom Staat zurück fordern können, es alleine aber nicht wollen oder können, da es ja nur online geht. Wir haben etliche Kunden schon bei den ersten Anträgen an die KAERA Vers., kostenlos unterstützt. Nun haben wir als Reisebüro, die weitere Antragsbearbeitung der Kunden an den Bund höflich abgelehnt. Dafür wurden wir auf unserer Reisebüroseite bei Rezensionen von einem Kunden mit einem Stern, ohne Kommentar gewürdigt. Wie handhabt Ihr das mit den Online-Anträgen der Kunden?
    Bitte um Antwort. Und für morgen, für uns alle positive Resultate.

Schreiben Sie einen Kommentar

Anzeige

LIVE-INFO:

Anzeige