Wikinger beendet Kurzarbeit

Foto: Wikinger Reisen

Trotz anhaltender Corona-Pandemie blickt Wikinger Reisen zuversichtlich ins neue Jahr. Geschäftsführer Daniel Kraus hofft, die Talsohle in Kürze zu durchschreiten und betrachtet die erste Restrukturierungsphase als abgeschlossen. Ab November sollen alle Mitarbeiter wieder auf voller Stundenzahl arbeiten. Ab Januar sollen auch wieder Auszubildende eingestellt werden. Wegen der Corona-Flaute hatte der Veranstalter im Frühjahr knapp die Hälfte aller Mitarbeiter entlassen müssen. Dies sei sehr schmerzhaft, aber ohne Alternative gewesen, sagt Kraus. Der Wikinger-Umsatz ist im noch laufenden Geschäftsjahr um 66 Prozent eingebrochen und liegt jetzt bei rund 42 Millionen Euro.

Für das nächste Jahr erwartet Kraus ein ähnliches Umsatzniveau. „Unsere Gäste wollen reisen, die große Stammkundentreue hilft uns sehr. Aber der durchschnittliche Reisepreis pro Urlauber wird signifikant sinken.” Für Fernreisen sieht der Veranstalter kaum Chancen. Das Segment hat bei Wikinger einen Umsatzanteil von rund 15 Prozent. Die Hoffnungen liegen auf dem neuen 400 Seiten starken „Best of Wikinger“-Katalog für Europa, der im Oktober erscheinen soll. Kraus geht davon aus, dass Deutschland auch im nächsten Jahr zu den Top-Destinationen gehören wird. „Wir erwarten über 8.000 Gäste in heimischen Zielen. Insgesamt werden rund 12.000 erdgebunden anreisen, ein Anteil von fast 40 Prozent.”

 

 

 

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