Reiseverbot: In diese Länder dürfen Deutsche nicht mehr rein

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Je weiter sich das Coronavirus in Deutschland ausbreitet, um so mehr Einschränkungen müssen deutsche Geschäftsreisende und Urlauber in anderen Reisezielen erwarten. Einige Länder haben Quarantänemaßnahmen verhängt, andere lassen Deutsche gar nicht mehr herein. Ein Überblick:

Quelle: Auswärtiges Amt, Stand: 03.04.2020, 10 Uhr. Ohne Gewähr.

Ägypten: Im Zuge der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 hat Ägypten angekündigt, alle Flughäfen im Land ab dem 19. März 2020 zu schließen. Im Land steigt die Anzahl infizierter Personen, auch deutscher Staatsbürger. Es gab bereits Todesopfer. Der Aufenthalt in größeren Gruppen, insbesondere auf engem Raum, etwa auf Kreuzschiffen bedeutet ein erhöhtes Infektionsrisiko. Die ägyptischen Behörden habenGesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen sowie, auch zwangsweise, Quarantänemaßnahmen verstärkt. Zwangsweise  Quarantäne erfolgt auch in ägyptischen staatlichen Einrichtungen, die deutlich unterhalb der deutschen Standards liegen.

Äthiopien: Reisende aus allen COVID-19 betroffenen Ländern, darunter Deutschland, müssen sich seit dem 23. März 2020 nach Einreise in 14-tägige Quarantäne in einem von der äthiopischen Regierung bestimmten Hotel begeben. Die Hotelkosten sind vom Reisenden zu tragen. Der Empfang von Besuchern dort ist untersagt. Die Kosten für die 14- tägige Quarantäne betragen laut äthiopischen Behörden z.Zt. mind. 2.600 USD. Teilweise wird ein Vorschuss auf diese Kosten bereits vor Abflug verlangt. Transitpassagiere werden für die Zeit ihres Transits bis zu ihrem Weiterflug ebenfalls auf eigene Kosten in einem von der Regierung bestimmten Hotel zur Quarantäne untergebracht. Seit dem 23. März 2020 sind nach Verlautbarung der äthiopischen Regierung Einreisen auf dem Landweg bis auf weiteres nicht mehr möglich. Lufthansa hat ab 18. März 2020 alle Flugverbindungen von Addis Abeba nach Frankfurt gestrichen. Ethiopian Airlines hat den bisherigen Flugplan ausgedünnt. Weitere Reduzierung in der Flug-Taktung ist zu erwarten. Das komplette Einstellen des Flugbetriebes nach Europa kann nicht ausgeschlossen werden.

Albanien: Die Landgrenzen wurden am 15. März 2020 für den Personenverkehr geschlossen, öffentliche Verkehrsverbindungen wurden eingestellt, auch der Fährverkehr nach Italien und Griechenland. Die Benutzung von privaten Pkw ist derzeit untersagt. Der Flughafen Tirana ist seit dem 23. März 2020 mit Ausnahme einer Flugverbindung von und nach Istanbul eingestellt. In ganz Albanien gilt eine Ausgangssperre von 13 bis 5 Uhr, mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften, Apotheken und Banken bleiben Geschäfte und Restaurantbetriebe wie auch Bildungseinrichtungen geschlossen.

Angola: Alle internationalen Flüge von und nach Angola wurden seit 20. März 2020 zunächst für 15 Tage eingestellt. Land- und Seegrenzen sind in diesem Zeitraum für den Personenverkehr ebenfalls geschlossen. In Angola gilt vom 27. März bis zunächst 11. April 2020 der Ausnahmezustand. Dieser kann automatisch verlängert werden. Während des Ausnahmezustands ist es verboten die nationalen Grenzen oder Grenzen der Provinzen zu übertreten. Grundsätzlich gilt es außerdem zu Hause zu bleiben. Bewegungsfreiheit ist u.a. gestattet um Einzukaufen, aus gesundheitlichen Gründen oder zur Ausübung der Erwerbstätigkeit. Frauen, Personen, die älter als 60 Jahre sind und Personen, die aufgrund einer chronischen Erkrankung ein höheres Risiko haben an COVID-19 zu erkranken dürfen sich nur aus einem der zuvorderst genannten Gründe im öffentlichen Raum bewegen. Versammlungen mit mehr als fünf Personen sind untersagt. Ein Mindestabstand von zwei Metern ist einzuhalten.

Antigua und Barbuda: Die Behörden haben wegen des Coronavirus eine Einreisesperre für ausländische Reisende verhängt, die sich die letzten 28 Tage vor Einreise in Deutschland, China, Italien, Iran, Japan, Südkorea, Singapur oder Frankreich aufgehalten haben. Diese Regelung gilt bis auf weiteres.

Argentinien: Die argentinische Regierung hat mit Dekret vom 13. März 2020 u.a. alle Flüge von und nach Europa für 30 Tage ausgesetzt. Die Einreise von Touristen auf dem Luft- und Landweg sowie Reisen im Land sind derzeit nicht möglich. Alle, die aus den vom Coronavirus betroffenen Gebieten (u.a. alle Mitgliedsländer der Europäischen Union) einreisen, oder innerhalb der letzten 14 Tage eingereist sind, unterliegen einer 14-tägigen, verpflichtenden häuslichen Quarantäne.
Seit Freitag, 20. März, 00.00 Uhr, bis mindestens 31. März 2020 gilt eine landesweite Ausgangssperre in Argentinien, die nur aus wichtigem Grund (Einkäufe, Gang zur Apotheke etc.) unterbrochen werden darf. Wer die Ausgangssperre ohne triftigen Grund bricht, riskiert eine Festnahme und eine hohe Geldstrafe.

Aserbaidschan: Die direkten Flugverbindungen nach Deutschland sind ab spätestens 24. März 2020 vollständig unterbrochen, der Transit über die Türkei, die Ukraine, Lettland wird ausgesetzt. Bei weiteren Transitverbindungen über Russland, Weißrussland und Qatar ist bezüglich einer Weiterreise nach Deutschland mit Flugstreichungen zu rechnen. Bei einer Einreise nach Aserbaidschan müssen deutsche Staatsangehörige damit rechnen, in Quarantäne-Einrichtungen weit außerhalb der Hauptstadt Baku verbracht zu werden (ca. 170 km). Dort ist eine konsularische Betreuung nicht möglich.

Australien: Bis auf weiteres gilt ein umfassendes Einreiseverbot für alle ausländische Reisenden ohne ständigen Aufenthaltstitel in Australien.
Ausgenommen von diesem Einreiseverbot sind u.a. deutsche Staatsangehörige mit Aufenthaltserlaubnis in Australien und deren unmittelbare Familienangehörige (Ehegatten, minderjährige Kinder, Erziehungsberechtigte, nicht jedoch: Eltern). Hier gilt bei Einreise aber eine Pflicht zur 14-tägigen Selbstisolation. Begründete Ausnahmen vom Einreiseverbot können beim Department of Home Affairs beantragt werden.
Ein Transit durch australische Flughäfen ist für ausländische Reisende ebenfalls nur noch in Ausnahmefällen möglich. Reisende sollten von ihrem Fluganbieter prüfen lassen, ob eine gebuchte Verbindung einen Transit in Australien noch gestattet.
Auch alle australischen Bundesstaaten und Territorien haben inzwischen in eigener Zuständigkeit Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus getroffen. Diese umfassen u.a. zusätzliche Einreisebestimmungen (in der Regel 14 Tage Selbstisolationspflicht) und sogar Vorgaben zur Räumung von Hotels und Unterkünften. Diese Maßnahmen dürften absehbar noch weiter verschärft werden.  Halten Sie sich zu all diesen Einschränkungen über die australischen Medien informiert.

Bahamas: Bahamas weiten mit Wirkung vom 19. März 2020 und auf zunächst unbestimmte Zeit die bereits für China, Südkorea, Singapur, Iran und Italien geltende Einreisesperre auch auf aus ganz Europa einschließlich Großbritannien/Nordirland und der Republik Irland kommende Reisende aus.  Ausschließliches Entscheidungskriterium für die Zurückweisung ist der Aufenthalt in einem (oder Transit durch eines) der von der Sperre erfassten Länder innerhalb der letzten 20 Tage. Ob die Person bereits Symptome einer Erkrankung zeigt oder nicht, spielt für das Einreiseverbot keine Rolle. Staatsangehörigen der Bahamas und Ausländern mit festem Aufenthaltsstatus in Bahamas, die sich in den letzten 20 Tagen in einem der betroffenen Länder aufgehalten haben, wird die Einreise erlaubt. Diese Personen müssen sich aber umgehend entweder in eine Quarantänestation oder in eine überwachte häusliche Quarantäne begeben. Welche Form der Quarantäne im Einzelfall zur Anwendung kommt, entscheiden die zuständigen Behörden der Bahamas.

Bahrain: Eine Einreise nach Bahrain ist seit dem 25. März auf bahrainische Staatsbürger, Einwohner mit gültigem Aufenthaltstitel und Personen mit einer besonderen, zuvor erteilten Genehmigung (Prior Permission Granted) beschränkt. Allen anderen Passagieren wird die Einreise verweigert. Die bahrainische Gulf Air (GF) nimmt auch keine Passagiere mehr mit, die noch auf einen GF Flug mit einem Transit-Aufenthalt am Flughafen Bahrain gebucht sind. Insofern ist auch keine Durchreise durch Bahrain mehr möglich. Alle aus der EU zurückkehrende Einwohner werden bei Ankunft auf COVID-19 untersucht und es wird eine 14-tägige häusliche Selbst-Quarantäne auferlegt. Alle Reisenden, die bei Ankunft Symptome aufweisen, werden weiteren offiziellen Quarantänemaßnahmen unterzogen.

Bangladesch: Mit Wirkung zum 22. März 2020 00:00 Uhr schließt Bangladesch alle internationalen Flughäfen für den kommerziellen Reiseverkehr. Vorerst ausgenommen sind nur Verbindungen nach China, Hong Kong, Thailand und in das Vereinigte Königreich.

Barbados: Die Behörden von Barbados haben wegen des Coronavirus 2019-nCoV beschlossen, dass ab dem 22. März 2020 alle Reisenden aus Europa, den USA und Großbritannien in eine 14tägige Quarantäne müssen. Dasselbe gilt weiterhin für Reisende aus China, Iran und Südkorea. Staatsangehörige von Barbados dürfen diese zu Hause verbringen, alle übrigen Personen werden in Quarantäne-Einrichtungen untergebracht. Seit dem 28. März 2020 gelten eine tägliche Ausgangssperre zwischen 20 Uhr und 6 Uhr sowie Ausgangsbeschränkungen tagsüber.

Belarus: Belarus hat die Bundesrepublik Deutschland seit 25. März 2020 als Risikogebiet eingestuft. Reisende aus Deutschland unterliegen besonderen Kontrollen bei der Einreise und sind aufgefordert, sich anschließend 14 Tage in Selbstisolation zu begeben. Eine Ausreise ist in dieser Zeit nicht gestattet. Die Grenzen der Republik Belarus sind geöffnet, aber die Landgrenzen aller Anrainerstaaten sind geschlossen, bzw. die Einreise dorthin unterliegt erheblichen Beschränkungen. Eine Rückreise nach Deutschland auf dem Landweg ist derzeit nicht möglich

Belgien: Seit 20. März 2020, 15.00 Uhr, werden zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus an den belgischen Grenzen Grenzkontrollen durchgeführt. Nicht zwingend notwendige Grenzübertritte sind verboten, vor allem Reisen zu touristischen Zwecken. Das Reiseverbot gilt auch für Personen mit Zweitwohnungen in Belgien.Deutsche Staatsangehörige dürfen nach Deutschland ausreisen. Deutsche, die einen triftigen Reisegrund haben (z.B. Arbeitsplatz, dringende Familienangelegenheiten etc.) dürfen mit entsprechenden Nachweisen auch wieder nach Belgien einreisen. Deutsche mit Wohnsitz in Belgien können selbstverständlich in Belgien bleiben.Der ICE und Lufthansa verkehren zwischen Deutschland und Belgien, die Zahl der Züge und Flüge ist jedoch deutlich vermindert, Brussels Airlines hat alle regulären Flüge bis 19. April einschließlich storniert.

Belize: Es besteht ein Einreiseverbot für Reisende aus Europa, Südkorea, Japan, Iran, und China Weltweit streichen viele Fluglinien ihre Flüge. Das gilt auch für die Verbindungen von Belize. Derzeit ist der internationale Flughafen von Belize-City noch geöffnet und eine Ausreise mit Linienflügen in die Staaten noch möglich, die ihrerseits keine Einreisesperren gegen deutsche Staatsangehörige verhängt haben. Jedoch sind alle See- und Landgrenzübergänge für den Personenverkehr gesperrt, bis auf den im Norden des Landes an der Grenze zu Mexiko liegenden Übergang in Santa Elena.

Benin: Alle Reisenden, die Benin auf dem Luftweg erreichen, werden auch bei Nichtvorliegen von Symptomen zu einer Quarantäne in ein Hotel eingewiesen. Die Kosten dafür sind von Personen, die nicht die beninische Staatsangehörigkeit besitzen, selbst zu tragen. Die Einreise auf dem Landweg ist ausgeschlossen. Kirchen und Moscheen in Benin sind geschlossen, öffentliche Versammlungen verboten. Mit Wirkung vom 30. März 2020 werden zusätzliche Bewegungsbeschränkungen eingeführt. Die acht großen küstennahen Städte inkl. Cotonou, Ouidah und Porto Novo werden in einem Cordon Sanitaire abgesperrt, innerhalb der Kommunen wird der Verkehr auf ein Minimum reduziert. Treffen auf öffentlichen Plätzen, wie z.B. dem Strand sind verboten. Schulen und Universitäten bleiben einstweilen vom 30. März bis 13. April 2020 geschlossen. Der regelmäßige Flugverkehr zwischen Europa und Benin ist bereits ausgesetzt, Air France führt gelegentlich noch Flüge durch.

Bhutan: Das Land hat zunächst bis zum 20. März 2020 seine Grenzen für touristische Reisen von Ausländern geschlossen.

Bolivien: Seit Sonntag, 22. März 2020 bis vorerst 4. April 2020 gilt in Bolivien eine landesweite Ausgangssperre, die nur aus wichtigem Grund (Einkäufe, Apotheke etc.) unterbrochen werden darf. Es darf nur eine Person pro Haushalt das Haus verlassen. Geschäfte und Banken öffnen in der Regel von 8-12 Uhr. Apotheken und Gesundheitseinrichtungen arbeiten normal. Reisen im Land ist nicht möglich, öffentlicher Nah- und privater Pkw-Verkehr sind verboten. Wer die Ausgangssperre ohne triftigen Grund bricht, riskiert eine Festnahme und eine hohe Geldstrafe.
Die Grenzen sind geschlossen und die internationalen Flugverbindungen wurden eingestellt. Die Bundesregierung arbeitet an Lösungen, die in Bolivien gestrandeten deutschen Staatsangehörigen bei der Rückreise nach Deutschland zu unterstützen.

Bosnien und Herzegowina: Seit dem 25. März 2020 ist die Einreise nach Bosnien und Herzegowina für ausländische Staatsangehörige nicht mehr erlaubt. Ausnahmen gelten nur für Diplomaten und medizinisches Personal. Seit 18. März 2020 gilt in Bosnien und Herzegowina der Ausnahmezustand. Restaurants, Bars, Kaffees, Teehäuser, Kino, Museen und vergleichbare Einrichtungen sind geschlossen.

Botsuana: Botsuana hat am 16. März 2020 ein Einreiseverbot für Reisende unter anderem aus Deutschland verhängt. Für botsuanische Staatsangehörige und Rückkehrer mit gültigem Aufenthaltstitel gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht.

Brasilien: Seit dem 23. März 2020 untersagt Brasilien die Einreise aus COVID-Risikogebieten, darunter die EU einschließlich Deutschland. Ausnahmen gelten u.a. für EU-Bürger, die über einen festen Aufenthaltstitel in Brasilien verfügen. Auch Einreisen von Ausländern über Land- oder Seegrenzen sind inzwischen grundsätzlich untersagt und nur noch in sehr begrenzten Ausnahmefällen möglich. Für den innerstaatlichen Flugverkehr haben brasilianischen Fluggesellschaften mit der Luftfahrtbehörde ANAC einen vorläufigen Notflugplan ausgehandelt, der sicherstellt, dass zunächst bis Ende April die Hauptstädte aller 26 Bundesstaaten sowie 19 weiterer wichtiger Städte mit regelmäßigen Flugverbindungen an den Rest des Landes angebunden bleiben.

Brunei Darussalam: Für alle aus der EU und Großbritannien einreisenden Touristen besteht seit 18. März 2020 eine Einreisesperre.

Bulgarien: Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Bulgarien zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren. Die bulgarische Regierung hat zur Vermeidung bzw. Weiterverbreitung einer Infektion mit dem Covid-19-Virus am 13. März 2020 den nationalen Notstand ausgerufen und Maßnahmen zur Eindämmung beschlossen.

Burkina Faso: Die Flughäfen von Ouagadougou und Bobo-Dioulasso sind für kommerzielle Flüge für einen Zeitraum von zunächst zwei Wochen seit dem 21. März 2020 geschlossen, ausgenommen sind Inlandsflüge, Militärflüge und Fracht. Gleiches gilt für die Landgrenzen sowie den grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr, ausgenommen Frachttransporte. Der Busverkehr zwischen allen Städten und Orten des Landes sowie innerhalb der Städte ist eingestellt. Für das ganze Land gilt eine Ausgangssperre von 19:00 bis 05:00 Uhr bis auf unbestimmte Zeit. Die Städte Ouagadougou, Dano, Bobo-Dioulasso, Boroma, Koudougou, Banfora, Houndé, Dedougou und Zorgha sind wegen COVID-19-Fällen seit dem 27. März 2020 (5 Uhr) für zwei Wochen komplett abgeriegelt, d.h. der Personenverkehr in diese Städte und aus diesen Städten ist unterbunden, Frachtverkehr erlaubt.

Burundi: Für per Flugzeug Einreisende aus der Europäischen Union, China, Südkorea, Japan, Iran, Vereinigtes Königreich, USA, Australien und Dubai und für diejenigen, die sich in den 14 Tagen vor Einreise nach Burundi dort aufgehalten haben, gilt eine verpflichtende und kostenpflichtige 14-tägige Quarantäne in staatlich festgelegten Einrichtungen. Diese Quarantänebestimmungen werden auch auf Personen mit Einreise aus der Schweiz angewandt, ebenso wie auf alle diejenigen, die auf dem Landweg aus Ruanda, Tansania und der Demokratischen Republik Kongo (RDC) einreisen. Seit dem 22. März 2020 ist der Flughafen Bujumbura für den internationalen Passagierflugverkehr für zunächst 14 Tage geschlossen. Wegen des Auftretens von Coronavirus-Krankheitsfällen in allen Anrainerstaaten ist auch bei der Einreise auf dem Landweg nach Burundi mit Einschränkungen zu rechnen.

Cabo Verde: Die kapverdische Regierung hat – zunächst bis zum 17. April – den Ausnahmezustand verhängt. Es sind nur noch Geschäfte mit lebensnotwendigen Gütern geöffnet. Alle Grenzen wurden geschlossen und die kommerziellen Flüge aus Ländern mit Fällen von COVID-19 suspendiert. Ausgenommen sind Frachtflugzeuge und Flüge mit Sondergenehmigungen. Auch der Personen-Flug- und Schiffsverkehr zwischen den kapverdischen Inseln wurde bis zum 17. April eingestellt.

Chile: Seit dem 18. März 2020 hat Chile seine Luft- See- und Landgrenzen für die Einreise von Ausländern geschlossen. Ausgenommen sind in Chile ansässige Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis. Diese werden bei vorherigem Aufenthalt in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, China, Iran, Südkorea und Japan bei Einreise nach Chile unter 14-tägige „häusliche Isolierung” gestellt, selbst wenn keine Symptome einer COVID-19 Erkrankung vorliegen und kein Kontakt zu einem Infizierten bestanden hat. Es ist damit zu rechnen, dass Fluglinien Verbindungen einstellen oder Frequenzen deutlich reduzieren. Die Fluglinien Air France, KLM und Alitalia haben ihren Flugverkehr von und nach Chile bereits eingestellt. LATAM hat die Einstellung des Flugverkehrs ab 1. April 2020 angekündigt. Seitens der Fluggesellschaften British Airways und Iberia stehen Entscheidungen noch aus. Kreuzfahrtschiffe dürfen in Chile bis zum 30. September 2020 nicht anlegen. Zur Eindämmung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus haben die chilenischen Behörden nächtliche Ausgangssperren, in der Hauptstadt Santiago im Zeitraum täglich 22 bis 5 Uhr angeordnet. Einzelne Ortschaften (Rapa Nui und seit dem 1. April 2020 ab 22 Uhr Punta Arenas) sowie sechs Stadtbezirke der Hauptstadt Santiago stehen (zunächst bis 9. April 2020) unter präventiver Quarantäne.

China: China hat mit Wirkung vom 28. März 2020, 00.00 Uhr, eine Einreisesperre für alle Einreisen von Ausländern nach China verfügt.
Vom pauschalen Einreisestopp betroffen sind alle ausländischen Reisewilligen, die nach China auf der Grundlage eines bereits vorhandenen Visums oder einer bestehenden Aufenthaltserlaubnis ein- bzw. zurückreisen wollen. Alle bereits erteilten Visa und bisherigen Aufenthaltserlaubnisse verlieren mit dieser Regelung ab 28. März 2020, 00.00 Uhr ihre Gültigkeit. Ausgenommen hiervon sind lediglich Inhaber von diplomatischen, Dienst-, Courtesy- und C-Visa. Transitaufenthalte von Ausländern in China, etwa zum Weiterflug aus China heraus und der bisherige visafreie Aufenthalt in bestimmten Fällen für einige Tage sind ebenfalls ausgesetzt. Neue Visa werden nur noch für einen bestimmten, eingeschränkten Personenkreis erteilt (u.a. Ausländer, die nach China einreisen zur Durchführung „notwendiger wirtschaftlicher, technologischer und sonstiger Vorhaben”).

Costa Rica: Costa Rica hat für den Zeitraum vom 19. März 2020 0:00 Uhr bis 12. April 2020 23:59 Uhr eine Einreisesperre für Touristen verhängt. Es können in diesem Zeitraum nur Costa-Ricaner oder Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis/Residentes einreisen. Dies gilt für Einreisen auf dem Land-, See- und Luftweg. Die Ausreise bleibt gestattet. Mit Ausreiseproblemen ist aufgrund fehlender Flugkapazitäten dennoch zu rechnen.

Côte d’Ivoire: Derzeit ist eine Einreise in die Côte d’Ivoire nicht möglich. Seit dem 22. März 2020 sind sämtliche Land-, See- und Luftgrenzen der Côte d’Ivoire bis auf weiteres für den Personenverkehr geschlossen. Ausnahmen soll es für den Warentransport, humanitäre und Sicherheitsfälle geben. Am 23. März wurde der nationale Notstand ausgerufen und eine Ausgangssperre von 21.00 Uhr abends bis 05:00 Uhr morgens verhängt und der Reiseverkehr im Land eingeschränkt. Weitere Einschränkungen können jederzeit angeordnet werden.

Dänemark: Dänemark schließt ab Samstag, den 14. März 2020, 12 Uhr seine Grenzen und verhängt einen EINREISETOPP. Dies gilt für alle Einreisen nach Dänemark, für die keine wichtigen Gründe vorliegen. Ferienreise, Urlaube, normale Familienbesuche und Dienstreisen werden NICHT als wichtige Gründe anerkannt und die Einreise wird verweigert. Diese Maßnahmen gelten vorerst bis zum 13. April 2020. Ausreisen sind laut Informationen der dänischen Behörden weiterhin möglich. Die Durchreise, z.B. aus Norwegen oder Schweden kommend, wird laut den dänischen Behörden weiterhin möglich sein. Auch Umsteigeverkehr an Flughäfen ist weiterhin gestatten, soweit das Flughafengebäude nicht verlassen wird. Ab sofort sind alle Fahrten mit Stena Line zwischen Dänemark und Norwegen bis zum 13.04.2020 abgesagt.

Dominikanische Republik: Die Dominikanische Republik hat den regulären Flugverkehr ins Ausland ausgesetzt und ihre Grenzen für die Einreise von Ausländern geschlossen. Das Rückholprogramm für gestrandete deutsche Reisende aus der Dominikanischen Republik ist abgeschlossen. Es muss damit gerechnet werden, dass bis zur Wiederaufnahme des regulären Flugverkehrs keine Rückkehrmöglichkeit aus der Dominikanischen Republik nach Deutschland auf dem Luftweg mehr möglich ist. Deutsche, die in der Dominikanischen Republik verblieben und an einer Rückkehr interessiert sind, werden gebeten, dies der Deutschen Botschaft Santo Domingo per Mail (info@santo.diplo.de) mitzuteilen und dabei Angaben zu Aufenthaltsort und Erreichbarkeit zu machen. Schiffen und Booten, die aus dem Ausland kommen, ist das Anlegen in Häfen der Dominikanischen Republik untersagt. Die nächtliche Ausgangssperre gilt seit Freitag, den 27. März 2020, bereits ab 17.00 Uhr, jeweils bis 06.00 Uhr morgens. Dies gilt für alle Nächte bis zum 3. April. Mit einer weiteren Verschärfung der Ausgangssperre ist zu rechnen. Wer sich nicht an die Ausganssperre hält, muss mit Festnahme durch die Polizei rechnen.

Dschibuti: Reisen nach Dschibuti sind aktuell nicht möglich. Der zivile Flugverkehr ist seit dem 18. März 2020 eingestellt, die Passagier-Zugverbindung mit Äthiopien seit dem 20. März 2020. Am 23. März 2020 wurden die Luft-, Land- und Seegrenzen für die Einreise von Ausländern für zunächst 2 Wochen geschlossen. Ausnahmen sind nur für den Transport von Waren und Gütern zugelassen. Schulen und Bildungseinrichtungen, Moscheen, alle Geschäfte außer Lebensmittel, Apotheken, Banken und Tankstellen, Orte der Freizeitgestaltung wie Gemeindezentren, Veranstaltungssäle und Sportplätze sowie Restaurants, Bars und Nachtclubs wurden geschlossen.

Ecuador: Um die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 zu bremsen, gilt in Quito seit 17. März 2020 eine weitgehende Ausgangssperre für nicht essentielle Angelegenheiten (Einkäufe von Lebensmitteln, Arztbesuche etc. sind ausgenommen), ab 18. März 2020 auch im Rest des Landes. Von 14:00 Uhr bis 05:00 Uhr gilt eine absolute Ausgangssperre in ganz Ecuador. Die Inlandflüge wurden eingestellt, genau wie der Busverkehr über Land und weitgehend auch der Öffentliche Nahverkehr. Der internationale Flugverkehr nach Ecuador wurde bereits am 17. März 2020 eingestellt. Um die Ausreise der noch verbleibenden Touristen zu ermöglichen, bieten die Fluglinien kommerzielle Rückholflüge an.

El Salvador: El Salvador hat am 21. März 2020 eine umfassende Ausgangssperre für das gesamte Land erlassen. Das Dekret gilt für 30 Tage und ergänzt die bereits am 18. März 2020 erlassene Schließung des Internationalen Flughafens sowie die Einreisesperre für Ausländer.
Der internationale Flughafen SAL ist seit 18. März 2020 für zunächst 15 Tage geschlossen, Ein- und Ausreisen sind nicht möglich. Ausgenommen sind Frachtsendungen und humanitäre Transporte. Einreise auf dem Landweg: El Salvador hat am 11. März 2020 eine Einreisesperre für alle Ausländer erlassen. Ausgenommen hiervon sind Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis sowie Diplomaten, die sich einer 30-tägigen Quarantäne unterziehen müssen. Diese Regelung gilt zunächst für 21 Tage bis zum 01. April 2020.

Eritrea: Die eritreischen Behörden haben Einreisebeschränkungen für Reisende aus Ländern erlassen, in denen Fälle von COVID-19 bestätigt wurden, also auch für deutsche Reisende. Visaanträge werden abgelehnt und bereits erteilte Visa unter Umständen für ungültig erklärt. Einreisende müssen damit rechnen, unter Quarantäne gestellt zu werden, wenn sie Symptome aufweisen. Genehmigungen für Reisen innerhalb Eritreas werden Ausländern nicht mehr erteilt.
Nach dem Auftreten des ersten bestätigten COVID-19-Falles in Eritrea am 21. März 2020 hat die Regierung neue Beschränkungen erlassen, unter anderem ein Verbot von öffentlichen Versammlungen und gesellschaftlichen Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen. Nach dem Auftreten weiterer COVID-19-Fälle gilt seit dem 26. März 2020 für zunächst zwei Wochen ein Verbot aller Passagierflüge von und nach Eritrea. Solange das Verbot gilt, ist eine legale Ein- oder Ausreise nicht möglich.

Estland: Ab dem 17. März ist die Einreise nach Estland nur noch für estnische Staatsangehörige, Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung und EU-Bürgern mit Wohnsitz in Estland gestattet. Auch Personen mit nahen Angehörigen in Estland können einreisen. Nach Einreise muss sich jeder Reisende für 2 Wochen in Quarantäne begeben.

Eswatini: Die eswatinische Regierung hat am 17. März 2020 den Notstand erklärt. Vom 27. März 2020 an gilt eine 20-tägige eingeschränkte Ausgangssperre. Während der Ausgangssperre darf die Unterkunft nur zu dringend erforderlichen Anlässen verlassen werden (z.B. Einkauf von Lebensmitteln oder Arztbesuche). In dieser Zeit existiert außerdem ein Ein- und Ausreiseverbot u.a. für Ausländer ohne Daueraufenthalt in Eswatini. Ins Land Zurückkehrende werden einer 14-tägigen Quarantäne oder Selbstisolation unterzogen.

Fidschi: Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt vielerorts zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, Einreisesperren sowie erheblichen Einschränkungen im internationalen Flug- und Reiseverkehr. Auch für Fidschi wurden entsprechende Maßnahmen beschlossen. Der Flughafen Nadi Airport wurde am 26. März 2020 für den Passagierverkehr geschlossen; ab Sonntag 29. März 2020 gilt das auch für den Verkehr zu den weiteren Inseln.

Finnland: Finnland wird ab Donnerstag, den 19. März 2020 um 00:00 Uhr den Grenzverkehr einschränken und bis voraussichtlich 13. April 2020 an allen Schengen-Innengrenzen Grenzkontrollen durchführen. Die Einreise für folgenden Personenkreis ist weiterhin erlaubt: Finnische Staatsbürger und Personen mit gültigem Wohnsitz in Finnland. EU-Bürgern und Personen mit gültigem Aufenthaltstitel eines anderen EU-Landes ist die Durchreise durch Finnland weiterhin gestattet, wenn es der „gesundheitlichen Zustandes des Reisenden” zulässt. Für den Personenverkehr geöffnete Grenzübergänge sind: Flughäfen Helsinki-Vantaa, Turku und Marienhamn. Für finnische Rückkehrer aus dem Ausland sowie EU-Bürger im Transit: Imatra, Kuusamo, Niirala, Nuijamaa, Rajajooseppi, Salla, Vaalimaa und Vartius. Die Häfen von Helsinki, Marienhamn, Turku und Vaasa bleiben für finnische Rückkehrer aus dem Ausland sowie EU-Bürger im Transit geöffnet. Die Ausreise von Ausländern aus Finnland wird weiterhin gestattet.

Frankreich: Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Frankreich zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Absperrungen. Besonders betroffen ist die Region Grand-Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardennes). Die Französische Regierung hat darüber hinaus für einige Departements besondere Einstufungen vorgenommen, derzeit Aude, Calvados, Haute-Savoie, Haut-Rhin, Oise, Morbihan, Corse du Sud, Hérault. Zusätzlich sollen Bewegungen im Land auf das Notwendige beschränkt werden.

Französisch Polynesien: Alle Flugreisende (einschließlich Bordpersonal) müssen bei Antritt des Fluges ein ärztliches Attest, am Reisedatum nicht älter als fünf Tage, vorweisen, dass sie keine Symptome einer Virusinfektion zeigen. Passagiere internationaler Flüge müssen vor Einreise Gesundheitskontrollbögen der Fluggesellschaften ausfüllen und werden bei Einreise auf erhöhte Körpertemperatur kontrolliert. Nicht-Linienflüge müssen auf dem Flughafen Tahiti-Faa’a landen. Kreuzfahrtschiffe müssen Seefahrtsgesundheitserklärungen beim zuständigen Gesundheitsamt (Bureau de veille sanitaire) abgeben.

Gabun: Deutschland wird den Corona-Risikoländern zugeordnet. Gabun hat alle Touristenvisa annulliert, die Landgrenzen wurde komplett geschlossen.

Gambia: Seit dem 27. März 2020 gilt der Ausnahmezustand erklärt. Seit dem 1. April 2020 bleiben Restaurants, Bars, Gebetsstätten und Geschäfte geschlossen. Lediglich Lebensmittelgeschäfte bleiben geöffnet. Öffentliche Verkehrsmittel dürfen nur noch die Hälfte der grundsätzlich zulässigen Anzahl an Fahrgästen mitnehmen, gleiches gilt auch für Taxis und private Fahrzeuge. Mehr als fünf Personen dürfen sich nicht versammeln. Am  24. März 2020 hat die gambische Regierung seine Landgrenze zum Senegal sowie den Luftraum für mindestens 21 Tage weitestgehend geschlossen. Flüge zur Rückholung von Touristen sind nach derzeitigem Stand im Einzelfall weiter möglich. Bereits am 17. März 2020 hatte die gambische Regierung eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht nach Einreise für Reisende aus „Hotspot”-Ländern verkündet. Hierzu gehört auch Deutschland.

Georgien: Georgien hat eine generelle Einreisesperre für ausländische Staatsangehörige verhängt. Seit dem 21. März 2020 gilt der nationale Ausnahmezustand. Dieser beinhaltet unter anderem eine allgemeine Ausgangssperre von 21:00 bis 06:00 Uhr sowie die Einstellung des öffentlichen Personenverkehrs.

Ghana: Ghana hat mit Wirkung vom 22. März 2020 die Schließung seiner Land-, See- und Luftgrenzen für den Personenverkehr für die folgenden 14 Tage beschlossen.  Seit dem 22. März 2020 ist der Kotoka International Airport Accra für 14 Tage für den internationalen Flugverkehr geschlossen. Ausnahmen soll es für Notfall-, Rettungs- und Frachtflüge geben.

Als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie hat die ghanaische Regierung zudem ab dem 30. März 2020 für vorerst zwei Wochen eine Ausgangssperre für den Großraum Accra und den Großraum Kumasi erlassen. Der Personenverkehr zwischen den beiden Großstädten wird zunächst für 14 Tage unterbunden. Innerhalb der Städte bleiben Geschäfte des täglichen Bedarfs, Banken und Arztpraxen geöffnet. Personen dürfen sich in den Städten nur zum Aufsuchen der o.g. Orte bewegen.
Bitte beachten Sie die Ausgangssperre strikt. Bei Verstoß müssen Sie mit hohen Strafen rechnen.

Grenada: Ghana hat mit Wirkung vom 22. März 2020 um Mitternacht die Schließung seiner Land-, See- und Luftgrenzen für den Personenverkehr für die folgenden 14 Tage beschlossen.  Ab dem 22. März 2020 (23:59 GMT) ist der Kotoka International Airport Accra für 14 Tage für den internationalen Flugverkehr geschlossen. Ausnahmen soll es für Notfall-, Rettungs- und Frachtflüge geben. Als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie hat die ghanaische Regierung zudem ab dem 30. März 2020 für vorerst zwei Wochen eine Ausgangssperre für den Großraum Accra und den Großraum Kumasi erlassen. Der Personenverkehr zwischen den beiden Großstädten wird zunächst für 14 Tage unterbunden. Innerhalb der Städte bleiben Geschäfte des täglichen Bedarfs, Banken und Arztpraxen geöffnet. Personen dürfen sich in den Städten nur zum Aufsuchen der o.g. Orte bewegen.

Griechenland: Seit dem 23. März 2020 gilt eine allgemeine Ausgangsperre. Bei Verstoß gegen die Ausgangssperre droht eine Geldstrafe. Die Maßnahme soll vorerst bis zum 6. April 2020 gelten. Weiterführende Informationen zur Ausgangssperre, finden Sie auf der oben genannten Webseite der deutschen Vertretungen in Griechenland. Die Ein- bzw. Ausreise über jeglichen Land- bzw. Seeweg nach/aus Griechenland ist derzeit für deutsche Staatsangehörige (außer für Fahrzeugführer im Warenverkehr) nicht möglich. Es gibt keinen Fährverkehr für den Passagierverkehr. Eventuell verkehrende Fähren dienen ohne Ausnahme dem Warentransport. Es bestehen keine Ausnahmegenehmigungen für PKW und Wohnmobile. Kreuzfahrtschiffe und Sportboote dürfen Griechenland bis zum 15. April nicht mehr anlaufen. Bootsführer sollten sich über den Informationsdienst NAVTEX informieren.

Guatemala: Seit dem 17.03. bis vorerst zum 31.03. bleiben die Grenzen Guatemalas geschlossen. Ausnahmen gelten ausschließlich für akkreditierte Diplomaten, Personen, die einen Aufenthaltstitel besitzen, und guatemaltekische Staatsangehörige, wobei eine Quarantäne angeordnet wird. Einige deutsche Staatsangehörige sind über die Landgrenze nach Mexiko ausgereist. Sollten Sie sich für eine Reise nach Mexiko entscheiden, müssen wir darauf hinweisen, dass Sie dies in eigener Verantwortung tun. Wir empfehlen Ihnen nachdrücklich, auf Ihre Sicherheit zu achten. Zu bedenken ist auch, dass der öffentliche Personenverkehr, auch Überlandbusse, in Guatemala durch Anordnung des Staatspräsidenten ausgesetzt ist. Bitte bedenken Sie auch, dass sich die Lage in Mexiko schnell ändern kann, dass bereits jetzt die Flugverbindungen nach Europa reduziert wurden. Eine Ausreise aus Guatemala über die Grenzen von Belize ist nicht möglich. Dort besteht eine Einreisesperre für deutsche Staatsangehörige.

Guinea: Flughafen und alle Landgrenzen sind –mit Ausnahme für den Warenverkehr- geschlossen. Für die Ausreise aus Guinea kommt derzeit als einzige Option ein Platz auf kommerziellen Flügen mit Ausnahmegenehmigung in Betracht, die gelegentlich stattfinden. Deutsche Staatsangehörige nehmen bitte Kontakt zur Deutschen Botschaft Conakry  auf, falls Sie Guinea auf diesem Weg verlassen möchten. Die guineische Botschaft in Berlin ist seit dem 20. März 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Im Land gilt seit 27. März 2020 der Ausnahmezustand mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Es gilt eine landesweite Ausgangssperre von 21 Uhr bis 05 Uhr. Fahrten von Conakry ins Landesinnere sind verboten. Über Ausnahmen entscheidet das Gesundheitsministerium.

Guinea-Bissau: Das Land hat ab dem 18. März 2020 alle Grenzen geschlossen und sämtliche Flugverbindungen bis auf weiteres suspendiert.

Guyana: Die Behörden von Guyana haben wegen des Coronavirus 2019-nCoV entschieden, die beiden Flughäfen Cheddi Jagan International Airport/ Timehri und Eugene Correira Airport/ Ogle ab dem 19. März 2020 für 14 Tage zu schließen.

Honduras: Honduras hat am 15. März 2020 alle Grenzen geschlossen und sich komplett abgeschottet. Es sind bis zunächst 22. März 2020 keine Ein- oder Ausreisen, weder auf dem Luft, Land- oder Seeweg möglich. Alle Passagierflüge wurden bis zum 22. März 2020 gestrichen.

Hongkong: Ab Mittwoch, 25. März um 00:00 Uhr Ortszeit ist eine Einreise nach Hongkong für Personen ohne Aufenthaltsberechtigung sowie ein Transit am internationalen Flughafen Hongkong für einen Zeitraum von zunächst 14 Tagen nicht mehr möglich. Personen mit Aufenthaltsberechtigung müssen sich nach Einreise einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen, eine häusliche Quarantäne wird akzeptiert.

Indien: Weltweit ist der Flugverkehr derzeit stark eingeschränkt. Ab Montag, 23. März, werden alle kommerziellen Flugverbindungen von und nach Indien – zunächst für eine Woche – eingestellt. Ein- und Ausreise sind somit in diesem Zeitraum nicht mehr möglich. Bitte buchen Sie keinesfalls Flüge für diesen Zeitraum, selbst wenn Ihnen diese online noch als verfügbar angezeigt werden! Mit Wirkung vom 13. März 2020 hat Indien alle an Ausländer erteilten Visa, zunächst befristet bis zum 15. April 2020, für ungültig erklärt. Visa von bereits nach Indien eingereisten Deutschen bleiben gültig. Eine Visa-Verlängerung für Deutsche, die sich bereits in Indien aufhalten, ist über das örtlich zuständige FRRO zu beantragen. Bitte beantragen Sie die Verlängerung online und sehen Sie von persönlichen Vorsprachen bei den FRROs ab. Ab Mittwoch, den 25. März 2020, 0 Uhr bis vorerst zum 15. April 2020 hat die indische Regierung eine landesweite Ausgangssperre verfügt.

Indonesien: Die indonesische Regierung hat mit sofortiger Wirkung ein Ein- und Ausreiseverbot nach/aus Indonesien verhängt. Derzeit müssen Indonesien-Reisende damit rechnen, während des Aufenthalts in Indonesien, in Einzelfällen auch ohne Anzeichen einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus, zur Quarantäne in indonesischen Krankenhäusern bzw. Quarantänezentren verpflichtet zu werden. Die Entscheidungskriterien für die zum Teil drastischen Maßnahmen zur Quarantäne (u.a. Abriegelung des Aufenthaltsbereichs, kein Internetzugang, Sammelunterbringung von Verdachtsfällen mit infektiösen Patienten) bzw. zur weiteren Diagnostik und Therapie sind oft unklar. Die für die Quarantänemaßnahmen vorgesehenen medizinischen Einrichtungen entsprechen nicht europäischem Standard. Es gibt Berichte von staatlichen und privaten Krankenhäusern, die Notfallpatienten aus Kapazitätsgründen oder Vorgabe des Infektionsschutzes nicht mehr behandeln. Eine angemessene notfallmedizinische Versorgung in Indonesien ist daher nicht gewährleistet. Einige Regionen haben eigene Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19 getroffen, die z.B. eine 14-tägige Selbstquarantäne nach Einreise in die Region vorsehen. Das Reisen innerhalb Indonesiens wird durch geplanten oder bereits erfolgten Wegfall von Flug-und Fährverbindungen erschwert. Einzelne Regionen und Inseln sind dadurch bereits vom Rest des Landes sowie von der Anreise zu internationalen Flughäfen abgeschnitten.

Irland: Für deutsche Staatsangehörige bestehen von irischer Seite keine Reisebeschränkungen. Das Verlassen des Landes ist daher möglich. Allerdings bestehen von Irland aus nur in reduziertem und weiter abnehmendem Maße noch Flugverbindungen nach Deutschland, gleiches gilt für den Fährbetrieb ab Irland. Seit dem 28. März 2020 greifen weitere Maßnahmen, die das öffentliche Leben in Irland stark einschränken. Bürger sind mindestens bis zum 12. April 2020 aufgerufen, zu Hause zu bleiben.

Israel: Zur Eindämmung der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 besteht ein Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden. Ausnahmeregelungen gibt es nur für ausländische Reisende, die einen Lebensmittelpunkt in Israel nachweisen können. Dazu ist vorab mit der zuständigen israelischen Auslandsvertretung Kontakt aufzunehmen. Reisende müssen sich dann direkt nach Einreise für 14 Tage in Heimquarantäne begeben. Der von israelischen Behörden kontrollierte  Übergang Allenby-Brücke von Jordanien in das Westjordanland ist derzeit komplett geschlossen. Noch im Land befindliche Touristen sollen bei Krankheitssymptomen umgehend die Notrufnummer 101 kontaktieren.

Italien: Es gibt gravierende Einschränkungen im Reiseverkehr, Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Die zunächst bis zum 3. April 2020 geltenden Maßnahmen wurden bis zum 13. April 2020 verlängert. Die Einreise nach Italien ist nur gestattet, wenn es sich um nachweisbare berufsbedingte Fahrten, gesundheitliche Gründe oder sonstige absolute Notwendigkeit handelt.

Jamaika: Jamaika hat am 10. März 2020 die bereits für China, Südkorea, Singapur, Iran und Italien geltende Einreisesperre auch auf aus Deutschland, Frankreich und Spanien kommende Reisende ausgeweitet. Ausschließliches Entscheidungskriterium für die Zurückweisung ist der Aufenthalt in einem (oder Transit durch eines) der genannten Länder innerhalb der letzten 14 Tage. Ob die Person bereits Symptome einer Erkrankung zeigt oder nicht, spielt für das Einreiseverbot keine Rolle. Jamaikanischen Staatsangehörigen, deren ausländischen Familienangehörigen, und Ausländern mit festem Aufenthaltsstatus in Jamaika, die sich in den letzten 14 Tagen in einem der genannten Länder aufgehalten haben, wird die Einreise erlaubt. Diese Personen müssen sich aber umgehend entweder in eine Quarantänestation oder in eine überwachte häusliche Quarantäne begeben. Welche Form der Quarantäne im Einzelfall zur Anwendung kommt, entscheiden die jamaikanischen Behörden.

Japan: In Japan gilt seit 26. März 2020 ein Einreiseverbot für nicht-japanische Staatsangehörige, aus Deutschland, und zahlreichen weiteren Staaten und Regionen. Nicht-japanischen Staatsangehörigen, die sich in den letzten 14 Tagen vor ihrer geplanten Einreise nach Japan in einem dieser Länder aufgehalten haben, wird die Einreise nach Japan in der Regel nicht gestattet. Deutsche Ehepartnerinnen und Ehepartner von japanischen Staatsangehörigen werden gebeten, sich bei den japanischen Auslandsvertretungen zu erkundigen.  Seit dem 21. März 2020 ist die Visafreiheit ausgesetzt. Alle vor dem 21. März 2020 ausgestellten Visa sind ungültig. Dies ist für deutsche Staatsangehörige relevant, die aus Drittstaaten einreisen, für die Japan noch keine Einreisesperre verhängt hat. Bitte kontaktieren Sie bei dringendem Reisen die japanischen Auslandsvertretungen. Es sind strenge Quarantäneregeln einzuhalten. Deutsche Staatsangehörige, die eine langfristige Aufenthaltserlaubnis für Japan haben, können sich weiterhin legal in Japan aufhalten. Allen Deutschen, die nicht permanent in Japan ansässig sind (Touristinnen und Touristen, Working Holiday, Praktikantinnen und Praktikanten, Kurzzeitstudierenden etc.), wird dringend empfohlen, sich aufgrund wegfallender Flugverbindungen um eine schnellstmögliche Rückreise nach Deutschland zu bemühen. Im Moment gibt es weiterhin kommerzielle Flugmöglichkeiten von Japan nach Deutschland. Das Rückholprogramm des Auswärtigen Amts gilt daher nicht für Japan. Transit aus Drittstaaten über japanische Flughäfen ist noch möglich, sofern der Flughafen nicht verlassen werden muss. Dies ist unbedingt rechtzeitig vor Abflug mit der Airline aufzunehmen.

Jordanien:  Die Regierung hat eine Einreisesperre für Reisende u.a. aus Deutschland mit Wirkung ab 16. März 2020 beschlossen.
Seit 17. März 2020 ist der Flugverkehr aus und nach Jordanien bis auf weiteres eingestellt. Die jordanische Regierung hat zudem umfassende Maßnahmen verkündet, um eine rasche Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Diese Maßnahmen sind am 18. März 2020 in Kraft getreten und gelten zunächst bis auf weiteres (u.a. weitgehende Ausgangssperre, Einstellung aller Arbeiten in öffentlichen Institutionen und Behörden sowie im Privatsektor – mit Ausnahme des öffentlichen und privaten Gesundheitssektors und anderer lebenswichtiger Sektoren).
ACHTUNG: Seit 21. März 2020, 07.00 Uhr gilt eine strikte Ausgangssperre. Diese wurde am 25. März .2020 insofern gelockert, als kleinere Lebensmittelgeschäfte und Obst- und Gemüseläden sowie Apotheken von 10 bis 18 Uhr öffnen dürfen, um eine Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Dabei gelten strikte Auflagen: u.a. sind Autofahrten untersagt und Fahrzeuge werden konfisiziert, wenn sie ohne Genehmigung fahren. Geschäfte müssen fußläufig erreicht werden und nur Personen im Alter zwischen 16 und 60 Jahren ist der Einkauf erlaubt. Die Ausgangssperre besteht weiter fort und gilt von 18 Uhr abends bis 10 Uhr morgens.Die Botschaft bittet dringend, sich an die Anweisungen zu halten. Zuwiderhandlungen stehen unter Strafandrohung und werden u.a. mit Bußgeldern belegt.

Kambodscha: Ab 31. März 2020 werden keine E-Visa, „Visa on arrival” und touristischen Visa mehr ausgestellt. Dies gilt zunächst für einen Monat. Ausländer, die nach Kambodscha reisen müssen, benötigen ein von einer kambodschanischen Auslandsvertretung ausgestelltes Visum. Bei der Visumbeantragung muss ein Gesundheitszeugnis (ausgestellt von einer staatlichen Einrichtung, nicht älter als 72 Stunden, Inhalt: negativer Covid-19-Befund) und eine Reisekrankenversicherung (Mindestdeckung 50.000 USD) vorgelegt werden. Die Behörden des Königreichs Kambodscha behalten sich eine Gesundheitsprüfung bei Einreise vor. Nach Einreise findet eine verpflichtende Isolierung/Quarantäne (u.U. in einer staatlichen Einrichtung) statt. Aufgrund der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 hat Kambodscha seit dem 17. März 2020 ein Einreiseverbot für Reisende aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, USA und Iran verhängt (ausgenommen sind lediglich Inhaber von Diplomaten- und Dienstpässen). Diese Einreisesperre gilt zunächst für 30 Tage. Alle Landgrenzen des Landes zu Thailand, Vietnam und Laos sind bis auf weiteres geschlossen. In Kambodscha ist mit verstärkten Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und rigiden innerstaatlichen Reisebeschränkungen zu rechnen.

Kanada: Seit dem 18. März 2020 wird grundsätzlich nur noch kanadischen Staatsangehörigen und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus die Einreise nach Kanada gewährt. Vom Einreisestopp ausgenommen sind u.a. Diplomaten, Flugzeug-Crews und enge Familienangehörige von kanadischen Staatsangehörigen und von Personen mit einem permanenten Aufenthaltsstatus. Diese Regelungen gelten bis auf weiteres. Ausgenommen sind ebenfalls Reisende, die Kanada lediglich im Transit betreten. Allerdings ist Voraussetzung für Reiseantritt, dass Regelungen des Drittstaats eine Einreise dort erlauben. Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen Transitaufenthalt eine elektronische Reisegenehmigung (eTA). Für den internationalen Transit gilt, dass während des Transfers der Transitbereich nicht verlassen werden darf und z.B. auch ein Terminalwechsel am gleichen Flughafen nicht möglich sein kann.
Am 20. März stellte die Regierung klar, dass gültige Arbeits- und Studentenvisa zur Einreise nach Kanada berechtigen. Details zur Umsetzung dieser Regelung und eine Übersicht über die Ausnahmen vom Einreisestopp sowie ergänzende Informationen finden Sie hier .
Seit dem 21. März haben Kanada und die USA teilweise ihre gemeinsamen Grenzen geschlossen. Nur unbedingt notwendige Grenzübertritte werden erlaubt, Heimreisen kanadischer und US-amerikanischer Bürger sollen ermöglicht werden. Der für wichtige Lieferketten relevante Verkehr soll ebenfalls nicht beeinträchtigt werden. Die Fluggesellschaften sind angewiesen, keine Passagiere nach Kanada zu befördern, die Symptome einer Corona-Infektion aufweisen (einschl. kanadische Staatsangehörige).
Internationale Flüge dürfen nur noch auf folgenden vier Flughäfen landen: Toronto Pearson International, Montreal Pierre Elliott Trudeau, Vancouver International, Calgary International. Hiervon ausgenommen sind Flüge aus den USA, Mexiko und der Karibik – diese werden noch auf allen Flughäfen landen können. Zahlreiche europäische Fluggesellschaften reduzieren die Anzahl ihrer transatlantischen Flüge erheblich.
Alle ankommenden internationalen Reisenden müssen sich nach Ankunft 14 Tage lang selbst isolieren. Seit 26. März 2020 können bei Nichtbefolgung der Anweisung Geld- und Freiheitsstrafen verhängt werden.
Die kanadische Regierung empfiehlt dringend, ‚social distancing’ zu betreiben und jede nicht unbedingt notwendige Reise zu vermeiden. In mehreren Provinzen, u.a. Ontario, Quebec und British Columbia, hat die Provinzregierung den Ausnahmezustand verhängt mit Schließungen öffentlicher Einrichtungen wie Kultureinrichtungen, Restaurants und Geschäften. Bitte informiere

Kapverden: Siehe Cabo Verde

Kasachstan: Am 16. März hat Kasachstan zur Bekämpfung des Ausbruchs des Coronavirus (SARS-CoV-2) im Land den Notstand ausgerufen. Ausländischen Staatsangehörigen ist die Einreise nach Kasachstan damit grundsätzlich verwehrt. Ausnahmen gelten vorerst für Personen, die Inhaber eines kasachischen Aufenthaltstitels sind. Reisende aus vom Coronavirus betroffenen Ländern, darunter Deutschland,  müssen mit Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit zu Quarantänezwecken rechnen.

Katar: Ab Mittwoch, 18. März 2020, 12.00 Uhr Ortszeit (10.00 Uhr MEZ) wird der internationale Flughafen von Doha (HIA) für Einreisen gesperrt. Die Ausreise aus Katar bleibt möglich, auch der Transitverkehr wird aufrechterhalten, sofern die Zielländer Flugverkehr weiter zulassen. Die Zahl der Flugverbindungen von Qatar Airways auch nach Deutschland wird in den kommenden Tagen reduziert.
Vorläufig gelten die  umfassenden Einreisebeschränkungen nach Katar weiter.
Seit 15. März 2020 ist deutschen Staatsangehörigen und Reisenden, die aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien sowie weiteren asiatischen  und afrikanischen Staaten kommen, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit die Einreise nach Katar verweigert. Diese Regelung findet auch auf Personen Anwendung, die sich innerhalb der vorangegangenen 14 Tage in einem der genannten Länder aufgehalten haben. Die Liste der betroffenen Staaten kann jederzeit kurzfristig erweitert werden.

Kenia: Alle Flughäfen sind seit dem 25. März 2020 geschlossen. Seit dem 27. März 2020 gilt eine landesweite nächtliche Ausgangssperre von 19:00 Uhr bis 05:00 Uhr, die unbedingt zu beachten ist. Am 13. März 2020 wurde der erste COVID-19 Fall in Kenia amtlich bestätigt, seitdem ist ein weiterer Anstieg der Krankheitsfälle zu verzeichnen. Im Falle einer weiteren Verbreitung ist abzusehen, dass eine adäquate medizinische Versorgung in Kenia nicht gewährleistet werden kann. Einschränkungen bei Ambulanzflügen müssen in Betracht gezogen werden.

Kirgisistan: Ab dem 14. März tritt ein Einreiseverbot für Reisende in Kraft, die sich in den letzten 30 Tagen in Deutschland, Frankreich oder Spanien aufgehalten haben. Ein entsprechendes Verbot für Personen mit Aufenthalten in den letzten 30 Tagen in China, Südkorea, Italien oder Iran besteht bereits. Fluggesellschaften sind gehalten, Voraufenthalte bereits vor Reiseantritt anhand des Passes zu überprüfen und ggf. die Mitnahme zu verweigern. Offiziell ist der Anknüpfungspunkt der Reiseweg, nicht die Staatsangehörigkeit, uneinheitliche Handhabung ist jedoch nicht auszuschließen. Für Personen mit Wohnsitz in Kirgisistan gelten Sonderregelungen.

Kolumbien: Seit dem 23. März 2020 dürfen für vorerst 30 Tage keine Passagiere von internationalen Flügen mehr in Kolumbien einreisen. Deshalb werden die vorerst letzten kommerziellen Fluglinien von Kolumbien aus in diesen Tagen ausfliegen. Bereits seit 16. März 2020 ist eine Einreisesperre für Nicht-Kolumbianer, die keinen festen Wohnsitz in Kolumbien haben, in Kraft. Diese Maßnahme gilt zunächst bis 30. Mai 2020. Die Bewegungsfreiheit innerhalb Kolumbiens wird zunehmend eingeschränkt. Seit Dienstag, dem 24. März 2020 bis Montag, 13. April 2020, 0:00 Uhr gilt eine landesweite, umfassende Ausgangssperre.

Korea: siehe Südkorea

Kosovo: Die kosovarischen Behörden haben mit Wirkung vom 13. März 15:00 Uhr und bis auf Weiteres eine Einreisesperre für Reisende aus Deutschland, Italien, Frankreich und der Schweiz verhängt. Alle eingehenden Flugverbindungen aus diesen Ländern sollen gestrichen werden. Personen, die auf dem Landweg per Bus oder PKW aus den genannten Ländern ankommen, müssen damit rechnen, dass ihnen die Einreise nach Kosovo verweigert wird.

Kroatien: Ausländer, die aus Hochinfektionsgebieten einreisen, darunter der Landkreise Heinsberg in Nordrhein-Westfalen, unterliegen einer 14-tägigen Krankenhausquarantäne. Reisende aus dem Rest Deutschlands müssen sich nach Eintreffen in Kroatien in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben. Ausländischen Reisenden, denen keine häusliche Quarantänemöglichkeit zur Verfügung steht, wird die Einreise nach Kroatien verweigert.

Kuba: Wegen der weltweiten Ausbreitung des COVID-19 hat die kubanische Regierung eine teilweise Schließung der Grenzen des Landes beschlossen. Ab dem 24. März 2020 dürfen Touristinnen und Touristen nicht mehr nach Kuba einreisen. Die Ausreise ist weiterhin möglich. Die sich noch im Land befindlichen Touristinnen und Touristen wurden aufgefordert, das Land so schnell wie möglich zu verlassen. Touristinnen und Touristen, die sich noch im Land befinden, sind in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Sie werden in einigen wenigen Hotels konzentriert und dürfen diese nur noch verlassen, um zum Flughafen zu gelangen. Die Regierung hat angekündigt, die meisten Hotels zu schließen, auch andere touristische Dienstleistungen (Autovermietung, Ausflüge, Überlandreisen) sind nicht mehr möglich.

Kuwait: Einreisende, die ab dem 27.02.2020 Deutschland berührt haben müssen sich in eine 14-tägige Hausquarantäne begeben. Einreisevisa werden nicht mehr erteilt. Kuwait stellt ein- und ausgehende (Linien)passagierflüge ab 13.03.2020 Mitternacht ein. Für Reisende aus Ägypten, Syrien und Libanon werden COVID-19 Tests vorgenommen.

Laos: Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 hat mittlerweile zu einer weitgehenden Absperrung von Laos geführt. Seit dem 23. März 2020 sind alle Landesgrenzübergänge für den Personenverkehr gesperrt. Die Flugverbindungen zwischen Laos und den Staaten der Region sind mit Ausnahme von China eingestellt. Damit ist Laos von den wichtigen Umsteigeflughäfen abgeschnitten. Zwischen Laos und China bestehen noch wenige Flugverbindungen. Die Ausstellung eines „Visa upon Arrival” oder eines E-Visa ist für die Einreise nach Laos bis auf weiteres generell ausgesetzt worden. Touristenvisa werden überhaupt nicht mehr ausgestellt. Andere Visa, etwa für Geschäftsreisende, müssen bei der zuständigen laotischen Auslandsvertretung im Land der Abreise beantragt werden.

Lettland: Lettland hat eine Notstandsverordnung erlassen, wonach für Einreisende aus Deutschland eine 14-tägige häusliche Quarantäne vorgeschrieben ist. Ein Hotel, Hostel oder ähnliches wird nicht als geeigneter Quarantäneort angesehen. Beim Fehlen einer Quarantänestätte ist mit einer Einreiseverweigerung zu rechnen.

Libanon: Eine Einreise nach Libanon ist seit dem 19. März 2020 weder für Ausländer, noch für libanesische Staatsangehörige möglich, sofern sie nicht zu den Ausnahmegruppen (im Libanon akkreditierte Diplomaten, UNIFIL-Angehörige, Mitarbeiter der Gasexploration oder ausgewählter internationaler Organisationen) gehören. Das heißt auch: Die Landgrenze zwischen Libanon und Syrien bleibt für den Personenverkehr geschlossen. Der Flughafen Beirut ist seit Ablauf des 18. März 2020 für den zivilen Flugverkehr geschlossen. Die Reisebeschränkungen sind derzeit bis zum 12. April 2020 befristet. Es kann derzeit nicht eingeschätzt werden, ob diese Maßnahmen erneut verlängert oder weiter verschärft werden. In Anbetracht der globalen Situation ist es nicht unwahrscheinlich, dass es zu erheblichen Einschränkungen des Reiseverkehrs noch bis mindestens Ende April kommen kann. Die Unterkunft im Libanon ist nur zu verlassen, wenn dies absolut notwendig ist, d.h. für Lebensmitteleinkäufe, Gänge zur Apotheke und (ggf. nach vorheriger telefonischer Anmeldung) für Arztbesuche. Zwischen 19:00 Uhr und 05:00 Uhr sollte die Unterkunft gar nicht verlassen werden.

Liberia: Für nach Liberia Einreisende aus Deutschland ist ab 5. März 2020 u.a. eine obligatorische Quarantäne von 14 Tagen in der Regel im Precautionary Observation Centre ‚Star Base’ oder ggf. in einem anderen Beobachtungszentrum vorgesehen.

Libyen: Die libysche Regierung hat als Eingrenzungsmaßnahme gegen den Ausbruch des Coronavirus die Schließung aller Grenzübergänge (einschl. See- und Flughäfen) ab dem 16.03.2020 angekündigt.

Litauen: Einreisen nach Litauen sind nur noch für litauische Staatsangehörige sowie Inhaber litauischer Aufenthaltsgenehmigungen möglich. Für alle anderen Ausländer ist die Einreise nach Litauen bis vorerst 13. April 2020 verboten. Die direkte Durchreise für nicht-Litauer durch Litauen zu ihrem Wohnort ist weiterhin möglich („humanitärer Korridor”), allerdings erfolgt der Transport in Konvois und nur noch über die Grenzübergänge Kalvarija-Budzinsko (Polen) und Salociai-Grenstale (Lettland) für Privatpersonen. Die Ein- und Ausreise von/ nach Russland und Belarus ist derzeit nur für LKW im Güterverkehr gestattet. An den Grenzübergängen muss mit mehreren Stunden Wartezeit gerechnet werden. Die einzig noch regelmäßig verkehrende Fähre ist die DFDS Fähre Kiel-Klaipeda. Sofern die Weiterreise per Fähre geplant ist, muss bei Einreise die Buchungsbestätigung der Fährplätze nachgewiesen werden. Alle Personen (außer Nutzer des humanitären Korridors), die aus dem Ausland nach Litauen einreisen, müssen sich zwingend in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben, entweder in häuslicher Quarantäne oder – auf eigene Kosten – in kommunaler Quarantäne (meist Hotels).

Macau: Zur Vermeidung der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 wurde der Reiseverkehr mit Festlandchina und Hongkong eingeschränkt und Fährverbindungen eingestellt. Die Hong Kong-Zuhai-Macao-Brücke ist derzeit mit reduziertem Fahrplan auch für den Busverkehr weiterhin geöffnet. Die Öffnungszeiten der Grenzübergänge zu Festlandchina wurden verkürzt; weitere Einschränkungen, auch Schließungen sind nicht auszuschließen. Einreisende aus Festlandchina, die sich in den letzten 14 Tagen in der Provinz Hubei aufgehalten haben, dürfen nicht nach Macau einreisen, es sei denn, sie legen ein ärztliches Attest über die Nichtinfizierung mit dem Virus vor. Seit dem 18. März besteht ein Einreiseverbot für alle Personen, die sich in den vergangenen 14 Tagen außerhalb der Volksrepublik China, Hongkong oder Taiwan aufgehalten haben. Ausgenommen sind Personen mit ständigem Wohnsitz in Macau. Personen, die die Erlaubnis zum Einreisen erhalten, müssen sich bei Einreise nach Macau einer ärztlichen Untersuchung unterziehen. Auch eine 14-tägige Quarantäne kann angeordnet werden.

Madagaskar: Um eine Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 zu erschweren, hat die madagassische Regierung beschlossen, dass
alle nationalen und internationalen Flüge ab dem 20. März 2020 für 30 Tage ausgesetzt werden, Kreuzfahrtschiffe vorläufig nicht in Madagaskar anlegen dürfen, die Regionen Analamanga (mit Antananarivo), Boeny und die Hafenstadt Toamasina komplett gesperrt werden, und in den genannten Gebieten sowie zusätzlich in der Region Itasy eine Ausgangssperre von 20:00 bis 5:00 Uhr gilt. Die Benutzung von Taxis, inklusive der sogenannten Taxi Be (Großraumtaxi) und Taxi Brousse (Überlandtaxi), ist vorläufig verboten. In Privat-Kfz dürfen pro Auto nur zwei Personen (inklusive Fahrer) mitfahren; der Fahrgast muss dabei auf der Rückbank sitzen. Für  lebensnotwendige Versorgung nicht relevante Geschäfte bleiben generell geschlossen, alle anderen Geschäfte schließen um 12 Uhr. Bestimmte Warengruppen (z.B. Öl,  Zucker, Reis)  sind derzeit rationiert. Nach 12 Uhr ist die Bevölkerung dazu angehalten, sich zuhause (oder im Hotel) aufzuhalten. Des Weiteren kommt es verstärkt zu Kontrollen durch lokale Sicherheitskräfte, da nur noch Fahrten zur Arbeitsstelle,  zum Einkaufen sowie Arztbesuche offiziell erlaubt sind.

Malawi: Aufgrund der weiter steigenden Zahlen der Infektionen mit COVID-19 in Deutschland wird auch Deutschland durch die malawischen Behörden neben zahlreichen anderen Ländern in die Kategorie der sog. „High Risk Countries” eingestuft. Seit Eintritt des am 20. März 2020 für Malawi erklärten Katastrophenfalls wird Reisenden aus Deutschland die Einreise nicht mehr gestattet. Seit 1. April 2020 hat die Regierung alle internationalen Flüge eingestellt.  Deutsche Staatsangehörige, die eine ständige Aufenthaltserlaubnis für Malawi besitzen und nach Malawi zurückkehren, werden zu einer mindestens 14-tägigen Quarantäne verpflichtet. Nach welchen Regeln dies als Selbst-Quarantäne oder amtliche Quarantäne durchgesetzt wird, ist nicht verbindlich geregelt.

Malaysia: Die malaysische Regierung hat mit Wirkung vom 18. März 2020 eine Einreisesperre für alle Ausländer zunächst bis zum 31. März 2020 verhängt. Die Einreisesperre wurde inzwischen von der malaysischen Regierung bis einschließlich 14. April verlängert. Eine erneute Verlängerung ist nicht ausgeschlossen. Die malaysischen Behörden haben angekündigt, zu diesem Zweck auch Kreuzfahrtschiffen das Anlaufen malaysischer Häfen nicht mehr zu gestatten.

Malediven: Seit dem 15. März 2020 hat die maledivische Regierung ein Einreiseverbot für Reisende aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg verfügt. Ab dem 27. März 2020 wird die Visavergabe (Visa on Arrival) bis auf weiteres ausgesetzt. Damit ist die Einreise auf die Malediven faktisch nicht mehr möglich. Es ist davon auszugehen, dass der ohnehin schon stark eingeschränkte Flugverkehr weiter deutlich abnehmen wird.

Mali: Am 17. März 2020 hat die malische Regierung angekündigt, kommerzielle Flüge aus Ländern, die von COVID-91 betroffen sind, ab 19.3. bis auf weiteres auszusetzen. Reisemöglichkeiten sind kaum mehr gegeben. Vereinzelte Ausreiseflüge mit Air France finden noch statt. Die Landesgrenzen sind für den Personenverkehr ebenfalls geschlossen. Seit dem 26. März 2020 gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr. Versammlungen und Zusammenkünfte, auch privater Art, sind untersagt.

Malta: Nach bestätigten COVID-19- Fällen müssen sich u.a. alle nach Malta Reisenden nach Einreise einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen.. Die Nichteinhaltung wird mit einer Geldstrafe von 3.000,- Euro geahndet. Ab dem 21. März 2020 um 00:00 Uhr werden alle Flug-, Fähr- und Schiffsverbindungen nach Malta eingestellt. Die maltesische Regierung legt ab Montag, dem 23. März 2020 das „Lifeline”-Programm auf. Hierüber können gestrandete Personen weiterhin in ihre Heimatländer im Schengenraum zurückkehren. Bedarfsweise wird es Flüge nach London, Paris, Amsterdam, Brüssel Frankfurt und Wien geben. Diese Flüge können ausschließlich online bei Air Malta gebucht werden.

Marokko: Reisen nach Marokko sind aktuell nicht möglich. Die internationalen Verkehrsverbindungen sind seit dem 15. März 2020 bis vorerst 31. März 2020 offiziell eingestellt. Sämtliche Fährverbindungen nach Spanien und Frankreich wurden ausgesetzt. Reisende mit Fahrzeug können die Grenzen nach Ceuta und Melilla passieren und dortige Fährverbindungen nutzen. Fährverkehr von Tanger aus besteht nicht.

Marshall-Inseln: Mit Wirkung vom 8. März haben die Marshallinseln ein Einreiseverbot u.a. für Reisende aus Deutschland erlassen. Dies gilt auch für Reisende im Transit über Deutschland. Das Einreiseverbot gilt zunächst bis zum 22. März 2020.

Mauretanien: Ab sofort gilt eine Ausgangssperre nunmehr von 18:00 Uhr bis 06:00 Uhr. Diese wird mit deutlicher Härte durchgesetzt. Bei Verstößen dagegen muss mit einer Ingewahrsamnahme von Personen und Fahrzeugen bis zum nächsten Morgen gerechnet werden. Des weiteren gilt ein Versammlungsverbot rund um die Uhr, Bars und Restaurants bleiben geschlossen. Für alle Einreisenden aus Infektionsgebieten, darunter Deutschland, gilt eine 14-tägige Quarantäne. Seit 17. März 2020 sind alle mauretanischen Flughäfen geschlossen. Alle Grenzübergänge auf dem Landweg sind geschlossen.

Mauritius: Seit 23. März 2020 gilt eine Ausgangssperre auf Mauritius, die mindestens bis 15. April 2020 dauern wird. Der Flughafen ist für den regulären Reiseverkehr geschlossen. Lebensmittelgeschäfte haben ab dem 2. April 2020 unter strengen hygienischen Auflagen wieder geöffnet. Die Rückholaktion der Bundesregierung für deutsche Reisende auf Mauritius ist seit dem 28. März 2020 abgeschlossen.

Mexiko: Bislang bestehen zwar keine formalen Beschränkungen für die Einreise nach Mexiko. Jedoch gilt die Reisewarnung des Auswärtigen Amts auch hier. Die Lage ist für Reisende extrem volatil – Entwicklung der Gesundheitslage nur schwer vorherzusagen, die Zahl der Infizierten steigt stetig an, Zahl der verfügbaren Flugverbindungen nach Europa nimmt stetig ab. Sehr viele Fluglinien haben den Verkehr zwischen dem amerikanischen Kontinent und Europa bereits suspendiert. Derzeit gibt es aber noch regelmäßig Direktflüge von Cancún und Mexiko-Stadt nach Deutschland. Vereinzelt wurden Zurückweisungen deutscher Passagiere bei innermexikanischen Flügen bekannt.

Mongolei: Die weltweite Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 hat in der Mongolei zur Aussetzung sämtlicher internationaler Flug- und Zugverbindungen zunächst bis zum 30. April 2020 geführt. Auch eine Einreise auf dem Landwege ist derzeit nicht mehr möglich. Es besteht daher faktisch eine Ein- und Ausreisesperre. Von der Einreisesperre ausgenommen sind Ausländer bzw. deutsche Staatsangehörige mit einem ständigen Aufenthaltstitel für die Mongolei und solche mit einem/r mongolischen Ehegatten/in und gemeinsamen Kindern. Darüber hinaus hat jede Änderung der Reisebestimmungen in den beiden Nachbarländern Russland und China, aber auch in Korea und Japan direkte Auswirkung auf die Situation der Mongolei. Unmittelbar bei Einreise beginnt eine 21-tägige amtliche Quarantäne unter sehr einfachen Verhältnissen (eingeschränkte Körperpflegmöglichkeiten, einfachste Verpflegung). Da das Fluggepäck ebenfalls in Quarantäne genommen wird, muss das Handgepäck essentielle Utensilien für die Quarantäne enthalten – wie z.B. Medikamente, persönliche Hygieneartikel, Wechselkleidung. Für die Unterbringung in Quarantäne werden insgesamt ca. 340 € in Rechnung gestellt.

Montenegro: Die montenegrinischen Behörden haben seit dem 13. März 2020 temporäre Maßnahmen beschlossen, u.a. zusätzliche Ein- und Ausreisebeschränkungen. Der internationale Personenverkehr  von und nach Montenegro (Flug, Bahn, Bus) ist derzeit ausgesetzt, alle Grenzen für den Personenverkehr geschlossen. Aufgrund aktueller Entwicklungen kann es auch kurzfristig zu situationsbedingten Änderungen der Maßnahmen der montenegrinischen Behörden kommen, teilweise ohne jede Vorankündigung.

Mosambik: Seit dem 23. März 2020 werden für zunächst 30 Tage für Mosambik keine Einreisevisa mehr ausgestellt. Die bis dato ausgestellten Visa verlieren ihre Gültigkeit. Reisende aus allen Ländern, einschließlich Deutschland, müssen sich in eine 14-tägige Pflichtquarantäne begeben, unabhängig, ob Krankheitssymptome vorliegen. Für Personen mit einer privaten Wohnung in Mosambik kann dies in Form einer Selbstquarantäne erfolgen. Für Besucher ohne private Unterkunft weisen mosambikanische Gesundheitsbehörden einen Quarantäneort zu. Nach der 14-tägigen Quarantäne wird durch die mosambikanischen Gesundheitsbehörden ein Coronavirus-Test durchgeführt, der als Grundlage für die Entscheidung über die Aufhebung bzw. Fortführung der Quarantänemaßnahme dient. Der mosambikanische Staatspräsident hat den Ausnahmezustand ausgerufen. Dieser gilt zunächst für 30 Tage ab dem 1. April 2020 um Mitternacht  bis zum 30. April 2020. Weitere einschränkende Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung eines Ausbruchs des Coronavirus wurden angekündigt. Eine Konkretisierung steht noch aus.

Myanmar: Die Einreise nach Myanmar ist derzeit grundsätzlich nur myanmarischen Staatsangehörigen vorbehalten. Es werden bis auf weiteres keine Einreisevisa erteilt. Der internationale kommerzielle Luftverkehr nach Myanmar wird zum 31. März 2020 eingestellt.
Auch die Ausreise im internationalen Luftverkehr ist faktisch nicht mehr möglich. Auf dem Landweg zu erreichenden Grenzübergänge sind teilweise vollständig (insbesondere zu Indien) geschlossen; teilweise ist der Grenzübertritt nur Staatsangehörigen der Grenzstaaten möglich.

Namibia: Air Namibia hat am 27. März 2020 alle regionalen und internationalen Flüge eingestellt. Damit sind ab sofort keine Ein- und Ausreisemöglichkeiten auf dem kommerziellen Weg mehr möglich. Für in Namibia gestrandete Deutsche wird seit Sonntag, den 29. März 2020, eine Rückholungsaktion mit täglich einem Rückflug, bis vorerst Samstag, den 04. April 2020, durchgeführt. Betroffene Deutsche sollten, sofern noch nicht geschehen, schnellstmöglich nach Windhuk kommen und sich telefonisch oder per E-Mail covid@wind.diplo.de bei der Botschaft melden, um für einen Rückholflug berücksichtigt zu werden. Im Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus hat Präsident Geingob am 17. März 2020 für bis zu sechs Monate den nationalen Notstand erklärt. Am 24. März 2020 wurden folgende ergänzende Maßnahmen beschlossen:
Es gilt ein Einreiseverbot für Staatsangehörige aller Länder weltweit. Für namibische Staatsangehörige und Ausländer mit Daueraufenthalt („permanent residence”) gilt ein Ausreiseverbot. Die Einreise von Ausländern ist nur unter besonderen Umständen und nach vorheriger Genehmigung der zuständigen namibischen Behörden zulässig.

Nepal: Der internationale Flughafen in Kathmandu ist bis auf weiteres geschlossen für alle kommerziellen ankommenden und abgehenden Flüge. Etihad und Qatar fliegen nicht mehr. Es herrscht eine allgemeine Ausgangssperre. Die Regierung Nepals erlaubt den ausländischen Botschaften lediglich noch bis einschließlich zum 3. April 2020, Touristen aus den unterschiedlichen Landesteilen nach Kathmandu zu bringen. Mit Beginn des 4. April 2020 werden auch für Rückholaktionen keine Sondergenehmigungen außerhalb Kathmandus mehr ausgestellt. Nach Mitteilung der Nepalesischen Einwanderungsbehörde werden ab dem 14. März 2020 keinerlei Visa bei Einreise mehr ausgestellt; dies gilt für alle Ausländer und für die Einreise über den internationalen Flughafen Kathmandu genauso wie für Einreisen über den Landweg.  Visa müssen bei einer Nepalesischen Auslandsvertretung beantragt werden. Bei  Einreise muss dann neben dem Visum ein max. 7 Tage altes PCR-Zertifikat (Polymerase Kettenreaktion) über einen erfolgten Test vorliegen, das die Freiheit von Virusinfektionen bescheinigt. Zudem müssen sich alle einer strengen 14-tägigen Selbstquarantäne unterziehen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist bei Einreise zu unterzeichnen. Einreise über Grenzübergänge auf dem Landweg ist für Ausländer bis auf weiteres ausgesetzt. In Nepal lebende Ausländer mit Geschäfts-, Studien- oder Arbeitsvisa sind von der Vorlagepflicht des Labortestergebnisses befreit, müssen sich jedoch in 14-tägige Selbstquarantäne begeben.

Neu-Kaledonien: Deutschland gilt seit dem 5. März 2020 als COVID19-Risikogebiet. Reisende aus Deutschland müssen sich bei der Einreise einer Gesundheitskontrolle unterziehen und können bei positivem Befund isoliert werden.

Neuseeland: Einreisen nach Neuseeland sind bereits seit 19. März 2020 nicht mehr möglich. Ausnahmen bestehen nur noch für neuseeländische Staatsangehörige und „(permanent) residents”. Seit 28. März 2020 ist auch der Transit über Neuseeland untersagt. Am 25. März 2020 wurde in Neuseeland der nationale Notstand ausgerufen. Dieser gestattet u.a. den Sicherheitskräften (Polizei, Militär) erweiterte Befugnisse (wie etwa Militärpatrouillen). Seit dem 26. März 2020 gilt die – höchste – Stufe 4 (Unkontrollierter Covid-19-Ausbruch ist wahrscheinlich) des vierstufigen nationalen Covid-19-Notfallplans. Dies hat die grundsätzliche Pflicht zur häuslichen Isolation für jedermann (kompletter Lock-Down) zur Folge. Sämtliche Geschäfte wurden geschlossen. Ausgenommen sind nur essentielle Einrichtungen wie Supermärkte, Apotheken, etc., die dauerhaft geöffnet bleiben. Seit 27. März 2020 dürfen Inlandsflüge nur noch von Personen genutzt werden, die „Kerndienstleistungen” (essential services) erbringen oder aus medizinischen Gründen. Seit diesem Zeitpunkt dürfen Reisende keine Inlandsflüge zum Erreichen eines internationalen Anschlussflugs mehr nutzen. Andere öffentliche Verkehrsmittel unterliegen denselben Einschränkungen. Die neuseeländische Regierung verweist Reisende, die zu einem Flughafen möchten, derzeit auf lokale Transportunternehmen. Klassischer Tourismus in Neuseeland ist derzeit weder erlaubt noch möglich. Die Nutzung von PKW oder Wohnmobil zur Fahrt zum Flughafen zwecks Ausreise ist zulässig. Es muss durch Vorlage eines bestätigten Flugtickets oder in anderer geeigneter Form nachgewiesen werden, dass die Fahrt zum Flughafen zum Zwecke der Ausreise erfolgt. Ansonsten lautet die strikte Vorgabe der neuseeländischen Regierung für alle Personen, also auch für Touristen, am derzeitigen Aufenthaltsort zu bleiben.
Im Rahmen des Rückholprogramms der Bundesregierung konnte noch am Samstagmorgen 28. März 2020 ein Lufthansa-Flug nach Frankfurt durchgeführt werden. Die weiteren von der Bundesregierung in der Folge geplanten Rückholflüge können im Moment nicht stattfinden, da die neuseeländische Regierung die Möglichkeit für gecharterte Rückholflüge zurzeit ausgesetzt hat.

Nicaragua: Am 18.03.2020 gab die nicaraguanische Regierung den ersten bestätigten Fall von COVID-19 in Nicaragua bekannt. Das öffentliche Leben unterliegt bisher kaum Einschränkungen. Insofern herrscht eine besondere Gefahr der raschen Verbreitung des Virus.

Niger: Alle internationalen Flüge von und nach Niamey werden mit Wirkung zum 19.03.2020 um Mitternacht für zunächst zwei Wochen ausgesetzt.

Nigeria: Seit dem 21. März 2020 sind die Flughäfen Akanu Ibiam International Airport Enugu, Mallam Aminu Kano International Airport und International Airport Omagwa in Port Harcourt für den internationalen Flugverkehr geschlossen, seit dem  23. März 2020 auch die internationalen Flughäfen Murtala Muhammed Airport Lagos und Nnamdi Azikwe International Airport Abuja. Die Schließung gilt vorerst bis 23. April 2020. Ausnahmen gibt es für Notfall- und Spezialflüge. Auch die nigerianischen Landgrenzen sind für den Personenverkehr geschlossen, für die Seehäfen gelten restriktive Sonderregelungen.  Direkt aus Deutschland ankommenden Reisenden ist die Einreise derzeit zudem untersagt. Ausnahmen gelten für nigerianische Staatsangehörige, Personen mit einer Daueraufenthaltsgenehmigung in Nigeria und Diplomaten. Dieser Personenkreis muss sich nach Einreise in eine 14-tägige, überwachte Selbstisolierung begeben. Diese Regeln gelten auch für Reisende, die beabsichtigen, im Transit über ein Land mit über 1000 Infektionen einzureisen.  Reisende, die über einen Drittstaat anreisen und sich nachweislich 14 Tage zuvor nicht in einem der vorgenannten Länder aufgehalten haben, kann die Einreise erlaubt werden.

Nordmazedonien: Reisenden, die nicht die mazedonische Staatsangehörigkeit und keinen gültigen mazedonischen Aufenthaltstitel besitzen, wird die Einreise verweigert. Reisende, die über einen mazedonischen Aufenthaltstitel verfügen, und mazedonische Staatsangehörige dürfen zwar noch einreisen, sind aber verpflichtet, sich ab Einreise einer 14-tägigen Quarantäne in staatlichen Einrichtungen zu unterwerfen. Verstöße gegen Quarantänevorschriften können strafrechtliche Konsequenzen haben. Während der Quarantänezeit ist eine Ausreise aus Nordmazedonien nicht möglich. Seit 18. März 2020 hat Nordmazedonien sämtliche Grenzübergänge einschließlich des Flughafens Skopje für den Personenverkehr geschlossen. Die Ausreise deutscher Staatsangehöriger aus Nordmazedonien und Rückkehr nach Deutschland ist vorerst nicht mehr möglich.
Nach Auskunft des Innenministeriums Nordmazedoniens gilt der Aufenthalt von Ausländern, die wegen der Grenzschließungen möglicherweise die erlaubten 90 visumfreien Tage überziehen, bis zur Beendigung der akuten Krise und Öffnung der Grenzen als verlängert. Infolge des ebenfalls seit 18. März 2020 ausgerufenen nationalen Notstands gilt seit 22. März 2020 eine allgemeine Ausgangssperre von werktags 21:00 Uhr abends bis 5:00 Uhr morgens. An Wochenenden (Samstag, Sonntag) dauert die allgemeine Ausgangssperre von 16:00 Uhr bis 5:00 Uhr morgens. Verlängerte Ausgangssperren gelten für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren von 21:00 bis 12:00 Uhr mittags und für Personen über 67 Jahren von 11 Uhr vormittags bis 5:00 Uhr morgens. Damit sollen Begegnungen dieser beiden Gruppen minimiert werden.

Norwegen:  Die norwegische Regierung hat am 14.03.2020 neue weitreichende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verkündet. Ab dem 16.03.2020, 8:00 Uhr, werden alle Flug- und Seehäfen für den kommerziellen Personenverkehr geschlossen und Grenzkontrollen auf dem Landweg eingeführt. Ein- und Ausreise mit Flugzeug und Schiff wird dann nicht mehr möglich sein! Die Einreise auf dem Landweg ist dann nur noch für Personen mit Wohnsitz in Norwegen möglich. Eine Ausreise wird bis auf weiteres nur noch mit Zug und KfZ möglich sein, angesichts zunehmender Restriktionen in den Nachbarländern jedoch schwer zu organisieren. Alle aus nicht-nordischen Ländern nach Norwegen Reisenden ohne Wohnsitz in Norwegen werden zurückgewiesen bzw. zu einer bis zu 14-tägigen Quarantäne verpflichtet, sofern sie nicht vorher ausreisen können. Die Quarantäne gilt auch für Reisende mit Wohnsitz in Norwegen. Reisende mit Symptomen kommen in Isolation und müssen die Quarantänezeit dort abwarten. Dabei können Reisenden zusätzliche Kosten entstehen.

Österreich: Einreisekontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze finden seit dem 16. März 2020 wieder statt. Grenzüberschreitender Warenverkehr sowie Berufspendlerverkehr (Nachweis ist mitzuführen) bleiben gewährleistet. Reisende ohne triftigen Reisegrund dürfen an der obigen Grenze nicht mehr ein- und ausreisen. Dies gilt auch für Reisende mit Krankheitssymptomen, die auf eine Corona-Infektion hindeuten könnten.

Oman: Derzeit gibt es keine Ausreisemöglichkeit aus Oman mit regulären Flügen oder auf dem Landweg. Bereits seit dem 18. März 2020 besteht ein generelles Einreiseverbot für alle Ausländer. Eine (Wieder-)Einreise nach Oman ist somit für alle deutschen Staatsangehörigen derzeit nicht mehr möglich. Alle Geschäfte und fast alle Hotels im Sultanat sind geschlossen. Ausnahmen gelten nur für Lebensmittelgeschäfte, Kliniken, Apotheken, Optiker und Tankstellen. Restaurants und Cafés ist Verkauf außer Haus weiterhin gestattet, sofern sie sich nicht in einem Einkaufszentrum befinden. Seit dem 1. April 2020 sind Maßnahmen in Kraft, die die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung weiter einschränken: Der Zugang zu einzelnen Stadtteilen von Maskat, u.a. Mutrah, Ruwi, Wadi Kabir, wird streng kontrolliert und ist nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes möglich, was gegebenenfalls mit Dokumenten nachzuweisen ist. Auch der Verkehr zwischen den einzelnen Provinzen wurde stark eingeschränkt. Ausnahmen gibt es für dienstlich notwendige Fahrten, Ambulanz- und Notfallfahrzeuge, Militär- und Sicherheitsfahrzeuge sowie Fahrten, die der Lebensmittelversorgung und sonstiger Versorgung dienen.

Pakistan: Vor dem Hintergrund des sich in Pakistan zurzeit rapide ausbreitenden COVID-19-Virus hat Pakistan alle internationalen Flüge von und nach Pakistan vom 21. März bis 4. April gestrichen; die Landgrenzen sind im Wesentlichen geschlossen. Die zwischenzeitlichen Flüge von Qatar Airways werden zum 29. März wieder eingestellt. Im Lande ist die Bewegungsfreiheit zurzeit stark eingeschränkt, wobei in den einzelnen Provinzen unterschiedliche Regelungen gelten. Reisende können sich nicht darauf verlassen, in Pakistan angemessene gesundheitliche Hilfe zu finden.

Panama: Seit 24. März 2020 gilt eine Ausgangssperre zwischen 17:00 Uhr und 5:00 Uhr. Diese Ausgangssperre gilt auch für ausländische Touristen. Panama hat am Sonntag den 22. März 2020 seinen internationalen, kommerziellen Flugverkehr zunächst für 30 Tage vollständig eingestellt. Innerhalb Panamas kann es wegen vereinzelten Straßensperren zu Behinderungen kommen. Es ist daher zu prüfen, ob bei unvermeidbaren Reisen innerhalb des Landes auf Flüge ausgewichen werden kann.

Paraguay: Die Ausbreitung des Covid-19 führt auch in Paraguay zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Die Grenzen wurden am 16. März 2020 geschlossen, der Flugverkehr wurde bis zum 12. April eingestellt. Eine Verlängerung dieser Maßnahmen ist nicht ausgeschlossen. Die Personen, die mit Sondergenehmigung noch einreisen dürfen, müssen sich unverzüglich in eine 14-tägige Quarantäne begeben, die vom Gesundheitministerium kontrolliert wird. Dies gilt für alle Personen, unabhängig davon, ob die Einreise auf dem Luftweg, dem Landweg oder zu Wasser erfolgte.

Peru: Die peruanische Regierung hat mit Dekret vom 15. März 2020 ab Montag, 16. März 2020, 0.00 Uhr bis zum 12. April 2020 den nationalen Notstand erklärt und eine “obligatorische soziale Isolierung (Quarantäne)” verhängt. Damit wurden die Grenzen des Landes geschlossen und der internationale Transport von Passagieren auf dem Land-, Luft-, See- und Flussweg ab Montag, 16. März 2020, 23.59 Uhr ausgesetzt. Es ist damit ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich, nach Peru ein- oder aus dem Land auszureisen. Alle im Land befindlichen Personen müssen sich in dem genannten Zeitraum zu Hause oder einer Unterkunft aufhalten. Das Verlassen ist nur noch zu besonderen Gelegenheiten gestattet, so etwa um notwendige Lebensmittel einzukaufen, eine Bank oder Apotheke zu besuchen oder sich im Notfall in ärztliche Behandlung zu begeben. Bereits zuvor wurde eine Regelung in Kraft gesetzt, nach der ab dem 16. März 2020 sämtliche Flüge sowohl aus als auch nach Europa und Asien für eine Dauer von 30 Kalendertagen ausgesetzt wurden.

Philippinen: Die philippinischen Behörden haben aufgrund der Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 ein Einreiseverbot für alle Reisenden aus Ländern mit bestätigter lokaler Übertragung des neuartigen Virus  verhängt, hierzu zählt auch Deutschland. Betroffen sind auch Transitpassagiere. Ausnahmen gelten für philippinische Staatsangehörige und Reisende mit einer längerfristigen Aufenthaltsgenehmigung für die Philippinen. Diese unterliegen jedoch nach Einreise ggf. einer 14-tägigen Quarantäne. Diese Regelung gilt bis auf weiteres. Seit dem 17. März 2020 gilt vorerst bis zum 12. April 2020 für die philippinische Hauptinsel Luzon eine Ausgangssperre in den Nachtstunden (20.00 Uhr bis 05.00 Uhr), für den Großraum Manila (Metro Manila) gelten seit 15. März 2020 Ein- und Ausreisesperren auf dem Land-, See- und Luftweg. Einzelne Gemeinden innerhalb von Metro Manila haben weitergehende Quarantäne-Maßnahmen (Verbot, das Gemeindegebiet zu verlassen) ab 00.00 Uhr am 18. März 2020 beschlossen. Mit weiteren Einschränkungen muss gerechnet werden. Nicht im Land ansässige Ausländer wurden zunächst aufgefordert, das Land bis 00.00 Uhr am 20. März 2020 zu verlassen. Diese Regelung wurde aufgehoben. Ausländern ist die Ausreise zu jederzeit erlaubt. Innerhalb Luzons ist es Ausländern möglich, trotz Quarantäne zum internationalen Flughafen zu reisen, wenn sie das Flugticket mit sich führen und die Ausreise innerhalb der nächsten 24 Stunden erfolgen wird.

Polen: Polen hat zur Eindämmung der Corona-Infektionen drastische Einschränkungen des Personenverkehrs verordnet. Flug-, Bahn- und Schiffsverbindungen für den Personenverkehr nach Polen werden unterbrochen, die Flugverbindungen zunächst bis 11. April 2020. Ab Sonntag, dem 15. März, 00.00 Uhr, ist die Einreise nach Polen an Grenzübergängen mit Deutschland, Litauen, der Tschechischen Republik und der Slowakei für Ausländer nur noch in Ausnahmefällen möglich. Zusätzlich wurden wieder Grenzkontrollen eingeführt und zahlreiche Übergänge von Deutschland nach Polen ganz geschlossen. Diese Regelungen bleiben zunächst bis zum 13. April 2020 in Kraft.

Portugal: Bei der Einreise müssen persönliche Angaben ( u.a. Zielort und Reisegrund) gemacht werden. Derzeit herrschen keine Einreisebeschränkungen für deutsche Staatsbürger an Flughäfen auf dem portugiesischen Festland (für Madeira und Azoren s.u.). Eine Einreise über den Landweg ist hingegen nur möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal nachgewiesen werden kann. Eine grundsätzliche 14-tägige Quarantäne bei Einreise auf dem Luft- oder Landweg gibt es bisher nicht (außer Madeira und Azoren). In Portugal wurde am 19. März 2020 der nationale Ausnahmezustand für das gesamte Land zunächst bis zum 2. April 2020 ausgerufen. TAP Portugal hat angekündigt, vom 23. März bis zum 31. März 2020 zwei Mal wöchentlich nach Frankfurt zu fliegen. Vom 01. April bis zum 04. Mai 2020 wird der Flugverkehr der TAP nach Deutschland bis auf Weiteres eingestellt.

Rumänien: Die rumänische Regierung hat zur Vermeidung einer Weiterverbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 eine Liste von Ländern beziehungsweise Regionen erstellt, für die Einreisebeschränkungen gelten. Reisende aus Gebieten der „Zona rosii” (Roter Bereich), zu denen auch Deutschland zählt, müssen sich ab Einreise in eine 14-tägige staatliche Quarantäne in eigens dafür vorgesehenen Räumlichkeiten begeben. Reisende aus der „Zone Galbena” (Gelber Bereich) müssen sich für 14 Tage in häusliche Selbstisolation begeben. Weiterhin wurde mit Wirkung vom 22. März 2020 ein Einreiseverbot nach Rumänien für Ausländer und Staatenlose erlassen.

Ruanda: Alle internationalen Flüge von und nach Ruanda werden bis einschließlich 19. April 2020 suspendiert. Die Landesgrenzen sind bis einschließlich 19. April 2020 geschlossen. Nur Ruander und Ausländer mit Wohnsitz in Ruanda können einreisen, unterliegen jedoch einer 14-tägigen Zwangsquarantäne in staatlich bestimmten Einrichtungen. Bis einschließlich 19. April 2020 gilt außerdem eine Ausgangssperre. Ausnahmen gelten nur für Ausgänge aus gesundheitlichen Gründen, zum Einkauf von Nahrungsmitteln/Tanken und für Personen, die in diesen Bereichen arbeiten. Reisen zwischen Städten und Distrikten sind grundsätzlich nicht erlaubt. Geschäfte und Märkte bleiben geschlossen außer für Nahrung, Medikamente, Hygieneartikel und Putzmittel, Sprit und andere nicht verzichtbare Güter. Restaurants, Cafés und Bars bleiben geschlossen.

Russland: Die Einreise von Ausländern ist bereits seit dem 18. März 2020 bis 1. Mai 2020, 00.00 Uhr Moskauer Zeit eingeschränkt. Es dürfen in diesem Zeitraum nur akkreditierte und ernannte Mitarbeiter diplomatischer Vertretungen und konsularischer Einrichtungen ausländischer Staaten, von internationalen Organisationen und deren Vertretungen sowie von anderen offiziellen Vertretungen ausländischer Staaten im Hoheitsgebiet der Russischen Föderation und deren Familienangehörige, Kraftfahrer im internationalen Kraftverkehr, die Besatzungen von Luftfahrzeugen, See- und Binnenschiffen, Zugpersonal im internationalen Eisenbahnverkehr, Mitarbeiter des Kurierdienstes zwischen den Regierungen und Mitglieder offizieller Delegationen sowie Personen mit diplomatischen, dienstlichen oder regulären privaten Visa, die im Zusammenhang mit dem Tod eines nahen Verwandten ausgestellt wurden, einreisen. Weiter ausgenommen sind Personen, die als Familienangehörige (Eheleute, Eltern, Kinder, Adoptiveltern oder -kinder), Vormunde oder Pfleger von russischen Staatsangehörigen einreisen, und Personen, die einen ständigen Wohnsitz in der Russischen Föderation haben,  sowie Transitpassagiere an Luftverkehrs-Transitpunkten.
Seit 30. März 2020 sind erhebliche Beschränkungen für die Ein- und Ausreise über die Landgrenze der Russischen Föderation einschließlich der Grenze nach Belarus in Kraft. Das Überschreiten dieser Grenze ist für Reisende grundsätzlich nicht mehr möglich. Es gelten einige Ausnahmen. Derzeit ist noch nicht bekannt, welche Auswirkungen diese Regelung auf die Ausreise von Ausländern hat. Nach vorliegenden Informationen soll eine Ausreise nach Finnland mit eigenem Fahrzeug oder Taxi möglich sein. Es wird empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen finnischen Auslandsvertretung zu erkundigen.
Alle Einreisenden sind verpflichtet, sich anschließend für 14 Tage in der Wohnung selbst zu isolieren. Das gilt auch für Personen, die im selben Haushalt leben. Diese Personen dürfen nicht zur Arbeit gehen und haben sich bei der örtlichen Hotline zu melden, der sie ihre Kontaktdaten einschließlich ihrer Meldeadresse und ihrer Wohnadresse sowie ihre Aufenthaltsorte und Aufenthaltszeiten im Ausland mitzuteilen haben. Die Hotline der Stadt Moskau ist +7 495 870 4509. Beim Auftreten erster Symptome von Atemwegserkrankungen sollen sie unverzüglich ärztliche Hilfe suchen, ohne Einrichtungen des Gesundheitswesens persönlich aufzusuchen. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit oder Straftat geahndet werden.
Seit dem 30. März 2020 gelten in der Stadt Moskau allgemeine Ausgangsbeschränkungen. Die gemeldete  Wohnung darf nicht verlassen werden, es sei denn, dass ein medizinischer Notfall oder eine andere direkte Bedrohung für Leben oder Gesundheit besteht. Weitere Ausnahmen gelten für den Weg zum und vom Ort der Ausübung einer zulässigen Tätigkeit, den Besuch der nächstgelegenen Apotheke oder eines Anbieters von Kommunikationsdienstleistungen, sowie des nächstgelegenen Ortes, an dem Güter des täglichen Bedarfs verkauft werden. In der Öffentlichkeit ist ein Abstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten, dies gilt nicht in Taxis.
Seit dem 27. März 2020 wurden alle internationalen Flüge (Linie und Charter) von und nach Russland eingestellt. Ausländische Staatsangehörige dürfen allerdings noch ins Ausland befördert werden. Seit 31. März 2020 sind auf Anweisung der russischen Behörden die verbliebenen Flüge stark reduziert worden. Für Aeroflot wird empfohlen, sich möglichst persönlich beim Aeroflot-Büro am Flughafen Moskau-Scheremetjewo nach den aktuellen Flugmöglichkeiten zu erkundigen.

Sambia: Seit dem Abend des 13.03.2020 19.00 Uhr Ortszeit hat die sambische Regierung Deutschland, Frankreich und Spanien auf den Status von Hochrisiko-Herkunftsländern für COVID-19 Infektionen angehoben. Das bedeutet für Reisende aus Deutschland eine obligatorische 14-tägige Quarantäne entweder zu Hause oder im Hotel. Lokale Hotels sind allerdings nicht bereit, Gäste zu Quarantänezwecken aufzunehmen.

Sao Tomé und Príncipe: Die Regierung hat ein Einreiseverbot für alle ausländischen Staatsangehörigen ab 19. März 2020 für zunächst 15 Tage angeordnet. Eigene Staatsangehörige und im Land lebende Ausländer können einreisen, müssen sich aber in eine Quarantäne begeben, die zu Hause absolviert werden kann, begleitet von Gesundheits- oder Polizeibeamten. Technische und Delegationen auf Regierungsebene könne einreisen, wenn sie von staatlicher Seite eingeladen sind und sich am Abflughafen vor dem Flug eines Coronavirus-Tests unterzogen haben. Charterflüge nach Sao Tomé und Príncipe sind ausgesetzt; das Anlegen von Kreuzfahrtschiffen ist in allen Häfen verboten.

Saudi-Arabien: Einreisende u.a. aus Deutschland gilt eine Einreisesperre, am 15. März 2020 wurde der Personenflugverkehr von und nach Saudi-Arabien eingestellt. Am 21. März 2020 wurde auch der Inlandsflug-, Zug-, Bus- und regulärer Taxiverkehr eingestellt. Reisen zwischen den saudi-arabischen Provinzen sind grundsätzlich nicht erlaubt. Seit dem 23. März gilt eine landesweite, nächtliche Ausgangssperre von 19 Uhr bis 6 Uhr (örtlich gelten teilweise weitergehende Beschränkungen). Diese Maßnahmen werden voraussichtlich bis mindestens Anfang/Mitte April in Kraft bleiben. Eine Ein- und Ausreise von und nach Saudi-Arabien ist gegenwärtig nicht möglich.

Schweiz: Seit 25. März 2020 hat die Schweiz die Einreisebeschränkungen auf alle Staaten mit Ausnahme des Fürstentums Liechtenstein ausgedehnt. Die Einreise ist nur noch für Schweizer und Liechtensteiner Bürger, Personen mit einem Aufenthaltstitel (Permis L, B, C, Ci), einem Schweizer Visum oder einer Zusicherung der Arbeitsbewilligung sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen (Grenzgänger mit Permis G, Warenverkehr) möglich. Ausnahmen können in einer „Situation der äußersten Notwendigkeit” wie einem Todesfall in der Familie, gerichtlicher Vorladung u.ä. gestattet werden. Die direkte Durchreise durch die Schweiz zum Erreichen des Wohnortes ist weiterhin möglich, muss aber nachgewiesen werden.

Senegal: Nach Mitteilung des senegalesischen Tourismusministeriums wird mit Wirkung vom 20. März 2020, 23.59 Uhr, sämtlicher Flugverkehr eingestellt. Ausnahmen bestehen für inländische Flüge, Frachtflüge, Evakuierungsflüge und Flüge mit Sondergenehmigungen.
Die Landgrenzen zwischen Senegal und Mauretanien, Gambia und Guinea-Bissau sind derzeit geschlossen. Ausnahmen sind nur für den Warenverkehr und sanitäre Zwecke zugelassen. Der senegalesische Präsident Macky Sall hat am 23. März den Ausnahmezustand erklärt, um Maßnahmen zum Schutz gegen den Corona-Virus effektiv durchsetzen zu können. Zu den ersten konkreten Maßnahmen zählt eine Ausgangssperre von 20 Uhr abends bis 6 Uhr morgens.

Serbien: Alle serbischen Grenzübergänge sind seit dem 20.03.2020 bis auf weiteres für Einreisen nach Serbien geschlossen. Aus humanitären Gründen kann von den serbischen Behörden in Ausnahmefällen eine Einreise gestattet werden. Ausreisen aus Serbien sind weiterhin möglich.

Seychellen: Die Einreise von Reisenden aus Europa ist ab dem 18. März 2020, 20:00 Uhr (OZ) bis auf weiteres ausgesetzt.

Sierra Leone: Zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie wurden verschärfte Maßnahmen ergriffen. Ab dem 22. März sind alle Flüge von und nach Sierra Leone untersagt. Für Notfälle gelten Ausnahmen. Reisende, die an den Landesgrenzen mit Fieber über 37,5 Grad Celsius, anhaltendem Husten oder Atemschwierigkeiten eintreffen, werden zu einer Isolationseinrichtung gebracht. Reisende aus Ländern mit unter 50 Fällen von Covid-19 werden dokumentiert und für 14 Tage von Überwachungsbeamten zuhause besucht. Reisende, die an einem beliebigen Grenzübergang aus Ländern mit 50 oder mehr bestätigten Fällen von COVID-19 ankommen, müssen sich einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen.

Simbabwe: Die von Präsident Mnangagwa am 27. März 2020 verkündete Ausgangssperre wird, ab Sonntag, 29. März 2020, 23.59 Uhr, in Kraft treten. Ab sofort dürfen nur essentielle Berufsgruppen noch zur Arbeit gehen. Ethiopian Airlines wird die Flugroute Addis Abeba – Harare ab 30. März 2020 einstellen. Danach wird es keine kommerziellen Ausreisemöglichkeiten mehr geben.  Es bleiben nur die Flughäfen Harare, Bulawayo und Vic Falls für außerordentliche Flüge, u.a. medizinische Evakuierungen, Transport von Hilfsgütern geöffnet.  Die Einreise von Ausländern bleibt eingeschränkt möglich. Ausländer, deren Aufenthaltstitel in den kommenden drei Wochen ablaufen, erhalten eine automatische Verlängerung.

Singapur: Seit 24. März 2020 untersagt die singapurische Regierung allen Besuchsreisenden die Einreise nach und die Durchreise durch Singapur. Damit entfällt Singapur als Transitflughafen.

Slowakei: Grenzkontrollen werden wieder an allen großen Grenzübergängen mit Nachbarländern eingeführt. Die Einreise in die Slowakei ist nur noch für Personen mit Wohnsitz in der Slowakei möglich, sowie für Personen, die in der Slowakei arbeiten (Nachweispflicht durch Bescheinigung des Arbeitgebers, wie Berufspendler. Rückkehrer aus dem Ausland und auch Transitreisende sind zu einer 14-tägigen Quarantäne verpflichtet. Die drei internationalen Flughäfen Bratislava, Poprad und Košice wurden am 13. März 2020 geschlossen, internationale Bus- und Zugverbindungen werden am 14. März 2020 00:00 Uhr eingestellt.

Slowenien: Die Bewegungs- und Versammlungsfreiheit im öffentlichen Raum ist weitreichend eingeschränkt. Der öffentliche Personennah- und Fernverkehr ist – auch grenzüberschreitend – eingestellt; gleiches gilt für den Passagierflugverkehr. Eine Rückkehr von Slowenien nach Deutschland ist nur noch auf dem Landweg möglich. Hotels und andere Unterkünfte sind geschlossen.

Spanien: In Spanien gilt aktuell bis zum 11. April der Alarmzustand aufgrund der Verbreitung von COVID-19 für das gesamte Land. Dies ist mit einer Reihe von Maßnahmen verbunden, einschließlich bedeutender Einschränkungen der Bewegungsfreiheit im gesamten Land. Die Bewegung im öffentlichen Raum ist nur noch einzeln und für den Erwerb von Lebensmitteln, pharmazeutischer Produkte und Produkten zu Sicherung von Grundbedürfnissen, Arzt- und Krankenhausbesuchen, zur Arbeitsstätte und zur Rückkehr an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts, zur Unterstützung von Senioren, Minderjährigen, Abhängigen, Behinderten und besonders gefährdeten Personen, zu Banken und Versicherungen, aus Gründen höherer Gewalt oder einer Notwendigkeit ähnlicher Natur erlaubt. Dies gilt auch für die Fortbewegung in Fahrzeugen. Das spanische Innenministerium kann kurzfristig aus Gründen der öffentlichen Gesundheit, der Sicherheit oder des Verkehrsflusses Straßen oder Straßenabschnitte sperren oder den Zugang zu ihnen für bestimmte Fahrzeuge aus denselben Gründen einschränken.
Seit 23. März besteht für 30 Tage gemäß Beschlusses der EU-Mitgliedsstaaten eine Einreisesperre für alle Ausländer nach Spanien, ausgenommen sind Bürger der EU und der assoziierten Mitgliedsstaaten des Schengenraums, die sich auf der Rückreise zu ihrem Wohnsitz befinden , Inhaber langfristiger Aufenthaltstitel eines EU-Landes oder eines der assoziierten Mitgliedstaaten des Schengenraums, die sich auf der Reise dorthin befinden, Grenzgänger, Gesundheits- bzw. Pflegepersonal auf dem Weg zur Arbeitsstätte, Arbeitnehmer im Warentransport, Flugpersonal, diplomatisches, konsularisches und Personal, bei internationalen Organisationen, Soldaten, Mitglieder humanitärer Organisationen, Personen, die in nachgewiesenen unabwendbaren Familienangelegenheiten reisen und Personen, die höhere Gewalt oder eine Notsituation nachweisen können, denen die Einreise aus humanitären Gründen gestattet wird.

Sri Lanka: Das Risiko, aufgrund der zunehmenden Einschränkungen eine geplante Rückreise nicht mehr antreten zu können, ist hoch. Der internationale Flughafen in Colombo ist seit dem 19. März 2020 bis auf Weiteres, für ankommende internationale Passagierflüge geschlossen. Leere Passagierflüge, die Passagiere in Colombo aufnehmen, sind von der Regelung ausgeschlossen. Die Ausreise von Passagieren auf kommerziellen Fluglinien ist weiterhin möglich, auch wenn damit zu rechnen ist, dass der Flugverkehr insgesamt stark abnehmen wird. Die Einreise aus Deutschland ist bereits seit dem 15. März 2020 untersagt. Einreisesperren sind für mehrere weitere Länder in Kraft, die Liste der betroffenen Länder wird regelmäßig erweitert. Die Gültigkeit von erteilten Visa wurde laut den Behörden von Sri Lanka automatisch bis zum 12. Mai 2020 verlängert.

St. Kitts und Nevis: St. Kitts und Nevis hat am 23. März 2020 entschieden, dass der Flughafen ab dem 26. März 2020 bis zum 07. April 2020 für den kommerziellen Flugverkehr geschlossen wird. Reisende aus Deutschland, EU, Schweiz, UK, USA, China, Iran, Hong Kong, Singapur, Südkorea, Japan und den niederländischen und französischen Überseegebieten dürfen nicht mehr in St. Kitts und Nevis einreisen. Staatsangehörige und Inhaber einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis aus St. Kitts und Nevis müssen nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne in dafür vorgesehene Einrichtungen.

St. Lucia: St. Lucia hat vom 24. März 2020 bis 05. April 2020 eine Einreisesperre für alle Einreisenden verhängt.

Sudan: Ab 24. März 2020 gilt täglich zwischen 18:00 Uhr am Abend bis um 06:00 Uhr am nächsten Morgen eine landesweite Ausgangssperre. Außerdem sind Reisen zwischen Bundesstaaten mit Reisebussen nicht mehr möglich. Seit 12. März 2020 wird Staatsangehörigen aus Ägypten, China, Frankreich, Italien, Iran, Japan, Korea, und Spanien die Einreise nach Sudan verboten ist. Flugreisende, deren Reise in einem dieser Länder ihren Ursprung hat, werden von Fluglinien nicht mehr nach Sudan befördert. Diese Personengruppen dürfen in den Sudan auch dann nicht einreisen, wenn sie über einen Aufenthaltstitel für den Sudan verfügen. Mit Wirkung zum 17. März 2020 wurden alle Grenzen Sudans geschlossen, auch die Flughäfen. Ein- und Ausreisen in den Sudan sind damit nicht mehr möglich. Die Maßnahme hat keine zeitliche Beschränkung und kann somit sowohl kurzfristig widerrufen als auch längerfristig aufrechterhalten werden.

Südafrika: Bis mindestens 16. April 2020 gilt zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus in Südafrika eine landesweite Ausgangssperre. Während dieser Zeit darf die Unterkunft nur zu dringend erforderlichen Anlässen verlassen werden (z.B. Einkauf von Lebensmitteln oder Arztbesuche). Der landesweite Lockdown beinhaltet ebenfalls die Schließung aller Landgrenzen und Flughäfen, so dass auch alle regulären Flüge entfallen. Der Lockdown beinhaltet grundsätzlich auch die Schließung von Hotels. Dies gilt nicht, wenn sich internationale Reisende dort aufhalten. Informationen zum Lockdown finden Sie auf der Website des Department of Health . Der Lockdown beinhaltet grundsätzlich auch die Schließung von Hotels. Dies gilt nicht, wenn sich internationale Reisende dort aufhalten.

Südkorea: Ab dem 01. April 2020 sind alle nach Südkorea einreisenden Passagiere verpflichtet, sich nach der Einreise direkt in eine 14-tägige häusliche Quarantäne (oder, falls kein Wohnsitz vorhanden, in einen kostenpflichtigen – ca. 100.000 KRW (entspricht circa 75 EUR) pro Tag- zur Verfügung gestellten Quarantäneort) zu begeben. Diese Maßnahme gilt für alle Personen ungeachtet ihrer Nationalität oder der Dauer ihres Aufenthaltes. Ausnahmen sind für kurzfristige Aufenthalte für folgende Personengruppen vorgesehen: Diplomaten und Personen, die aus einem wichtigen geschäftlichen, humanitären oder akademischen Grund das Land besuchen. Sie werden nach einem am Flughafen durchgeführten medizinischen Test für die Dauer ihres Aufenthaltes aktiv überwacht (kontinuierliche Protokollierung des Gesundheitszustandes per Smartphone-App). Die Ausnahmegründe müssen vor Reiseantritt von der jeweiligen koreanischen Botschaft im Herkunftsland bestätigt werden. Es wird daher dringend empfohlen, sich vor Reiseantritt mit der koreanischen Botschaft im jeweiligen Herkunftsland in Verbindung zu setzen.
Weiter gilt für alle Reisenden, dass ab dem 30. März ein sog. “pre boarding check” vor dem Abflug nach Korea erfolgt. Sollte dort eine erhöhte Körpertemperatur von 37,5 Grad oder mehr gemessen werden, wird die Mitnahme gegen Kostenerstattung des Fluges verweigert.

Südsudan: Der internationale Flughafen Dschuba (Juba) ist seit 24. März 2020 für kommerzielle Passagierflüge von und nach dem Ausland geschlossen. Dies gilt auch für alle Landgrenzen. Damit besteht vorerst keine Ausreisemöglichkeit mehr. Die getroffenen Maßnahmen sind zunächst auf 30 Tage beschränkt, können aber länger andauern.
Für Personen aus Ländern mit Ansteckungsrisiko für COVID-19 (dazu gehört auch Deutschland), denen zuvor die Einreise gelungen war, gilt es zwingend eine 14-tägige Selbstquarantäne einzuhalten, sofern keine Symptome vorliegen. Sollten Symptome vorliegen, kann eine Isolation angeordnet werden. Personen, die Symptome von COVID-19 zeigen, wenden sich bitte an die kostenlose Hotline des Gesundheitsministeriums unter der landsweiten Telefonnummer 6666.
Auch Inlandsflüge wurden eingeschränkt. Ausnahmen gelten für humanitäre Helfer. Betroffene erkundigen sich bitte bei UNHAS.
Weiterhin gilt seit 25. März 2020 eine landesweite Ausgangssperre von 20:00 bis 06:00 Uhr.

Tadschikistan: Aufgrund der Atemwegserkrankung COVID-19 werden aus Deutschland einreisende Personen – auch ohne Symptome – einer zweiwöchigen Zwangsquarantäne in einer tadschikischen staatlichen Einrichtung unterzogen.

Taiwan: Ab dem 19. März ist nur noch Ausländern mit einer taiwanischen Daueraufenthaltsgenehmigung (ARC/APRC, Blaue Karte MoFA) oder einem „Business Visum” zur Arbeitsaufnahme die Einreise gestattet. Ausnahmen sind in besonderen Fällen möglich, wenden Sie sich hierzu an die für Sie zuständige Taipei-Vertretung.

Tansania: Für Einreisende nach Tansania (Festland) und Sansibar gelten aufgrund der weltweiten Verbreitung des Coronavirus folgende Regelungen: unabhängig von Herkunftsland und Staatsangehörigkeit ist eine 14tägige Quarantäne nach Einreise verpflichtend. Die Behörden legen bei Einreise fest, in welchem Hotel die Quarantäne zu erfolgen hat. Die Kosten gehen zu Lasten der Reisenden.

Thailand: Am 25. März 2020 hat die thailändische Regierung die Einreise auf dem Luft-, Land- und Seeweg für ausländische Reisende mit wenigen Ausnahmen untersagt. Eine Einreise nach Thailand ist damit derzeit grundsätzlich nicht möglich. Ausgenommen sind u.a. Ausländer, die im Besitz einer gültigen thailändischen Arbeitserlaubnis sind, Diplomaten und Mitarbeiter internationaler Organisationen sowie deren Familienangehörige, Piloten und Crewmitglieder. Diese müssen einen Gesundheitsnachweis vorlegen (fit-to-fly-Bescheinigung, nicht älter als 72 h) vorlegen. Seit 1. April 2020 sind Transitreisen über die Flughäfen und Durchreisen durch Thailand nur noch in Ausnahmefällen möglich. Es gelten dabei dieselben Ausnahmeregelungen und Vorschriften wie für die Einreise nach Thailand. Die thailändische Regierung hat mit Wirkung ab 26. März 2020 den Notstand ausgerufen. Damit erhält der Regierungschef weitreichende Vollmachten. Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Maßnahmen im Rahmen des Notstands getroffen werden. Es muss insbesondere mit Einschränkungen der Bewegungs-und Reisefreiheit, der Versammlungs- und der Meinungsfreiheit gerechnet werden. Bitte beachten Sie die lokalen Vorschriften genau (z.B. Gesichtsmasken sind in öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht). Seit 30. März 2020 sind Reisen von und nach Phuket nur in Ausnahmefällen auf dem Land- oder Seeweg gestattet. Ab 10. April 2020 werden Reisen auf dem Luftweg von und nach Phuket nicht mehr möglich sein; der Flughafen Phuket wird ab dem 10. April 2020 bis zunächst 30. April 2020 geschlossen.

Togo: Seit Montag, 16.03.2020, gilt für Einreisende aus Deutschland und anderen Hochrisikoländern eine 14-tägige Quarantänepflicht. Die Quarantäne erfolgt bisher in der eigenen Unterkunft (Wohnung/Haus/Hotelzimmer) und wird streng überwacht. Togoisches Krankenpersonal konsultiert die unter Quarantäne stehenden Personen entweder telefonisch oder im Rahmen von Hausbesuchen. Für die nächsten Tage ist die verpflichtenden Einweisung in eine staatliche Quarantänestation zu erwarten. Seit dem 20.03.2020 ist der Flughafen Togos für Flüge aus Europa und allen Hochrisikoländern gesperrt. Es gibt nur noch sehr wenige internationale Flugverbindungen. Seit dem 21.03.2020 sind die Landgrenzen Togos für den Personenverkehr für zunächst zwei Wochen geschlossen. Die größeren Städte im Land (Lomé, Tsevié, Kpalimé und Sokodé) sind abgeriegelt mit strikten Kontrollen und Sperrpunkten auf den Überlandstraßen. Des Weiteren ist das Betreten der Strände untersagt; öffentliche Veranstaltungen sind verboten. Mit weiteren Einschränkungen ist für die Zukunft zu rechnen.

Tonga: Bis zum 6. April 2020 finden keine internationalen Flüge nach Tonga statt. Seit dem 29. März 2020 bis zunächst 5. April wurde für Tonga ein sog. Lockdown verfügt. Das öffentliche Leben kommt damit praktisch zum Erliegen (ausgenommen davon sind Supermärkte, Apotheken, Shops, die als essentiell angesehen werden). Es gilt eine Ausgangssperre von 20.00 bis 06.00 des nächsten Tages. Alle Personen sind unabhängig davon aufgerufen zuhause zu bleiben. Der öffentliche Personenverkehr wird eingestellt.

Trinidad und Tobago: Seit 18. März 2020 besteht eine Einreisesperre. Staatsangehörige von Trinidad und Tobago und Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis können weiterhin einreisen, müssen aber in eine 14-tägige Quarantäne.

Tschad: Ab sofort werden alle Personen, die in den Tschad einreisen, von den Behörden in eine 14-tägige Sammelisolation verbracht. Dies gilt ausnahmslos auch für deutsche Staatsangehörige. Gegenwärtig sind alle Grenzübergänge geschlossen. Seit dem 19. März 2020 sind alle internationalen Flugverbindungen ausgesetzt; der Flughafen N’Djamena wird zunächst bis 10. April 2020 für den kommerziellen Flugverkehr geschlossen sein.

Tschechien: Seit dem 16. März 2020 gilt ein generelles Einreiseverbot aus allen Ländern. Tschechische Staatsangehörige und Ausländer mit Aufenthaltstitel in Tschechien sind ausgenommen, werden aber einer Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen unterzogen und müssen für 14 Tage in Quarantäne. Wenn Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis aus Tschechien ausreisen, dürfen sie für die Dauer des Notstands nicht erneut einreisen. Die Ausreise von Reisenden aus Tschechien ist weiterhin jederzeit möglich. EU-Staatsangehörige oder Ausländer mit einer Aufenthaltserlaubnis in einem anderen EU-Mitgliedsstaat, können im Transit durch das Gebiet der Tschechischen Republik in ihr Heimatland reisen. Sie müssen bei Einreise ein Doppel einer Verbalnote der in Prag vertretenden Botschaft des Ziellandes mit sich führen. Die Note muss beim tschechischen Innenministerium mindestens 24 Stunden vor Einreise eingereicht werden. Personen, die durch die Tschechische Republik durchreisen und nach Deutschland einreisen sollen sich daher spätestens 48 Stunden vor Einreise mit der Botschaft in Verbindung setzen.

Türkei: Die türkischen Behörden haben das Einreiseverbot für mehrere von COVID-19 betroffenen Staaten seit 14. März 2020 auch auf Einreisende aus Deutschland erweitert. Der internationale Flugverkehr wurde am 27. März 2020 für die Zeit mindestens bis zum 1. Mai 2020 eingestellt. Die türkischen Land- und Seegrenzen sind seit 19. März 2020 nach Griechenland und Bulgarien geschlossen. Alle Fährverbindungen aus der Türkei nach Griechenland wurden eingestellt. Reisen zwischen den Provinzen sind seit dem 27. März nur noch mit Genehmigung des Gouverneurs möglich.

Tunesien: U.a. müssen sich ab sofort aus Deutschland einreisende Personen für 14 Tage in Quarantäne am geplanten Aufenthaltsort (i.d.R. Wohnung, Hotel) begeben und dürfen das Land vor Ablauf dieser Frist auch nicht verlassen.

Uganda: Zur Eindämmung der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 besteht ein generelles Ein- und Ausreiseverbot für alle Staatsangehörigen. Der reguläre Passagierflugverkehr am internationalen Flughafen in Entebbe wurde eingestellt. Auch die Ein- und Ausreise an den Landgrenzen ist nicht mehr möglich. Ausgenommen sind lediglich Frachtlieferungen, UN Flüge und Notfallflüge. Seit 30. März 2020 ist der öffentliche und private Auto- und Busverkehr bis mindestens 15. April 2020 untersagt. Seit 31. März 2020 gilt außerdem eine nächtliche Ausgangssperre. Zu möglichen einzelnen kommerziellen Sonderflügen aus Uganda hält Sie die Deutsche Botschaft auf dem Laufenden, sofern Sie in der Deutschenliste ELEFAND eingetragen sind.

Ukraine: Seit dem 16. März 2020 bis mindestens zum 24. April 2020 sind die ukrainischen Grenzen für einreisende Personen geschlossen. Ausgenommen sind nur Ukrainer und ihre Familienangehörige, Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis für die Ukraine. Seit dem 17. März 2020 ist sämtlicher regelmäßiger grenzüberschreitender Personenverkehr eingestellt; ab dem 28. März werden voraussichtlich auch keine weiteren Sonderflüge mehr von oder nach Kiew stattfinden. Die Grenzen zu den Nachbarländern sind geschlossen. Eine Ausreise für Deutsche ist auf dem Landweg grundsätzlich nicht möglich. In sehr seltenen Einzelfällen gestatten die Nachbarländer Ausnahmen teilweise in Form humanitärer Konvois. Der Öffentliche Personennahverkehr unterliegt Einschränkungen; der Personenverkehr auf Schiene oder mit Bussen zwischen den Städten ist eingestellt.

Ungarn: Die Einreise nach Ungarn ist nur noch für Personen mit ungarischer Staatsangehörigkeit sowie EWR-Bürger mit ungarischer Aufenthaltserlaubnis und Wohnsitz in Ungarn möglich. Bei der Einreise ist von EWR-Bürgern die Aufenthaltserlaubnis durch Vorlage der Karte vom Typ „ÁLLANDÓ TARTÓZKODÁSI KÁRTYA” nachzuweisen. Die EWR-Registierungskarte vom Typ EWR-Registrierungskarte vom Typ „REGISZTRÁCIÓS IGAZOLÁS EGT-állampolgár részére” ist nicht ausreichend. Reisende aus Italien, China, Südkorea und Iran unterliegen unabhängig ihrer Staatsangehörigkeit einem vollständigen Einreiseverbot, von dem lediglich ungarische Staatsangehörige ausgenommen sind. Transitreisen auf dem Landweg durch Ungarn sind nicht möglich. Ungarn hat keine Ausreisebeschränkungen verhängt. Die Ausreise auf dem Landweg über Österreich ist im Individualverkehr und per Bahn möglich. Der Flughafen Budapest bleibt weiterhin geöffnet.

Uruguay: Der Flugverkehr zwischen Uruguay und Europa wurde bis auf weiteres eingestellt wird. Derzeit wird nur noch uruguayischen Staatsangehörigen und Ausländer mit Wohnsitz in Uruguay (residentes) die Einreise gestattet, mit verpflichtender 14-tägiger Quarantäne, wenn die Einreise aus betroffenen Gebieten erfolgt. Reisen Sie nicht ohne bestätigten Flug zum Flughafen, sondern wenden Sie sich an Ihre Airline. Die Airlines und auch die uruguayische Regierung sind bemüht, allen Touristen die Ausreise zu ermöglichen.
Seit dem 17. März sind alle Grenzen zu Argentinien geschlossen, seit dem 23. März auch die Grenze zu Brasilien.

Usbekistan: Auch Usbekistan ist inzwischen von COVID-19-Erkrankungen betroffen. Die Bewegungsfreiheit in der Hauptstadt Taschkent und innerhalb des Landes ist durch Fahrverbote und Kontrollen stark eingeschränkt. Alle internationalen Linienflüge sind bis auf weiteres eingestellt. Die Landgrenzen sind für den Personenverkehr grundsätzlich geschlossen; lediglich für usbekische Staatsangehörige, die nach Usbekistan zurückkehren wollen, werden Ausnahmen gemacht.

USA:  Seit dem 13. März 2020 gilt ein Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Schengenstaat aufgehalten haben. Ausgenommen vom Verbot der Einreise sind US-Staatsbürger, Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA („Greencard”-Inhaber), nahe Verwandte von US-Staatsbürgern oder Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA (Ehegatte, Elternteil, Kind oder Geschwister unter 21 Jahren), Diplomaten oder Mitarbeiter internationaler Organisationen. Es existieren weitere einzelfallbezogene Ausnahmen, die zum Teil wenig konkret sind. Die Dauer der Einreisebeschränkung ist derzeit auf 30 Tage begrenzt. Weiterhin gelten Einreisebeschränkungen bei Voraufenthalten in China und Iran. Von nicht erforderlichen Reisen in die Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York wird abgeraten.

Vanuatu: Vor dem Hintergrund der weltweiten Bedrohung durch das Coronavirus SARS-CoV-2 hat das Gesundheitsministerium von Vanuatu Einreisesperren für Reisende, die sich in den letzten 14 Tagen in bestimmten Ländern aufgehalten haben, seit 18. März u.a. auch Deutschland, erlassen. Während eines Zeitraums von 60 Tagen dürfen keine Kreuzfahrtschiffe und Yachten in das Land einreisen.

Venezuela: Vor Reisen nach Venezuela wird gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen, die nicht dauerhaft in Venezuela wohnen, wird die Ausreise empfohlen. Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Venezuela zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren. Der internationale Flugverkehr ist zunächst bis Mitte April eingestellt, das gesamte Land ist seit 17. März 2020 von Quarantänemaßnahmen betroffen. Das öffentliche Leben ist weitgehend zum Erliegen gekommen, Schulen und öffentliche Gebäude sind geschlossen. Aufgrund der prekären Lage des öffentlichen Gesundheitssystems sind sowohl die medizinische Versorgung als auch die zuverlässige Information über den Ausbreitungsgrad als völlig unzureichend einzuschätzen.

Vereinigte Arabischen Emirate: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben den internationalen Flugverkehr für Passagiere mit Ablauf des 24. März bis einschließlich 7. April 2020 eingestellt. Es gibt derzeit keine regulären Flüge mehr in die oder aus den VAE. Dies gilt auch für den Transitverkehr. Unabhängig davon ist die  Einreise für Deutsche in die Vereinigten Arabische Emirate derzeit ausgeschlossen. Ab 19. März  haben die Vereinigten Arabischen Emirate für alle Nationalitäten einen Einreisestopp verhängt, der bis auf Weiteres gilt. Er gilt ebenfalls für Ausländer mit Aufenthaltstitel der VAE („Residents”) und Inhaber anderer Langfristvisa.

Vietnam: Da nicht absehbar ist, in welchem Umfang und wie lange die Fluggesellschaften die Flugverbindungen zwischen Vietnam und Europa aufrechterhalten werden, empfehlen wir allen Deutschen, die sich hier nur vorübergehend aufhalten, sich um schnellstmögliche Ausreise zu bemühen. Ab 15. März gilt eine vorübergehende Einreisesperre (auch Transit) für alle ausländischen Reisenden, die aus Schengen Staaten, also auch aus Deutschland),  und Großbritannien kommen bzw. die sich 14 Tage vor Einreise dort aufgehalten haben. Diese Regelung gilt auch für deutsche Staatsangehörige vietnamesischer Herkunft. Die Einreisesperre gilt zunächst für 30 Tage. Ab 18. März müssen sich alle Reisenden bei Einreise einer gesundheitlichen Untersuchung (Temperaturmessung, Covid-19-Test) unterziehen. Reisende, die noch eine Einreisegenehmigung haben (z.B.  Experten, qualifizierte Fachkräfte, leitende Angestellte u.a.) müssen bei Einreise ein ärztliches Attest vom Abflugland vorlegen, dass sie nicht mit Covid-19 infiziert sind. Die vietnamesischen Behörden behalten sich die Anerkennung des Attests im Einzelfall vor.
Die Erteilung von Visa für die Einreise nach Vietnam wird für 30 Tage vorübergehend eingestellt.

Zentralafrikanische Republik: m Zuge der Pandemievorsorge hat die Zentralafrikanische Republik die Grenzen auf dem Landweg zu Kamerun geschlossen. Einreisende in Bangui werden in (zeitlich und örtlich nicht bestimmte) Quarantäne genommen. Weitere Einschränkungen des internationalen Flugverkehrs werden erwartet. Versammlungen sind verboten, Nachtbars sind geschlossen.

Zypern: Ab 15. März, 1.00 früh ist die Einreise nach Zypern nur noch für folgende Personengruppen möglich: Zyprische Bürger, Personen mit zyprischer Aufenthaltserlaubnis, europäische oder andere Bürger, die für diplomatische Vertretungen oder Missionen arbeiten, die auf bilateralen oder internationalen Vereinbarungen beruhen, Reisende aufgrund unvermeidbarer Verpflichtungen, soweit eine entsprechende Vollmacht des zuständigen Ministeriums vorgelegt wird, Personen, die Erziehungsanstalten in Zypern besuchen. Die Regelung gilt zunächst für 15 Tage.
Für den nicht unter effektiver Kontrolle der Regierung der Republik Zypern stehenden Nordteil der Insel („Türkische Republik Nordzypern”) wird Einreisenden aus oder über Italien, Iran, China, Republik Korea, USA, Schweiz, Norwegen, Niederlande, Hongkong, Bahrain, Spanien, Griechenland, Großbritannien, Österreich, Frankreich oder Deutschland mindestens bis 1. April 2020 die Einreise verweigert, eingehende Charterflüge sind bis dahin eingestellt. Öffentliche Dienste und Teile des privaten Sektors sind bis 27.3. geschlossen. Ausgenommen sind Apotheken, Bäckereinen, Supermärkte und Tankstellen.

 

10 Antworten auf Reiseverbot: In diese Länder dürfen Deutsche nicht mehr rein

  • Total richtig !! Nur so bekommt man es in den Griff. Nur nach Deutschland kann kommen wer will.Das ist so Krank !!

    • woher kommt dein Fachwissen, in China klingt es bereits ab, auch momentan gibt es mehr Grippe Fälle und Tote als Corona, nur nicht in den Medien!!

    • wieviel TOTE? wie viele jeden TAg bei Unfällen im HAushalt, am Arbeitsplatz oder auf der Straße? T

    • absolut richtig – ich bin der gleichen Meinung !!
      die Politiker fordern uns auf Abstand zu halten usw. und sie selbst fliegen und fahren im Zug in voll bestzten Abteilen nach Berlin.Sie fordern uns auf zum Umweltschutz und ihre Wahlplakate liegen auf den Strassen den Parkanlagen usw.
      geht’s noch !!! die halten uns doch alle für saudumm !!!!

  • Hallo zusammen, es gilt Ruhe zu bewahren und genau zu verfolgen was die Wissenschaftler dazu sagen. Keine Frage ist das ein Jahrhunderereignis, und jedes Land reagiert entsprechend anders. Wer sich fundiert informieren will, folgt dem täglichen Update von Prof. Christian Drosten (Leiter der Virologie an der Berliner Charité) im Podcast des NDR: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Virologe-Drosten-im-NDR-Info-Podcast,podcastcoronavirus100.html.

    Das ist mit Sicherheit die fundierteste Allgemein-Info, täglich aktualisiert.
    Schöne Grüße aus der Redaktion in Hamburg

  • Evelyn Golze hat so Recht !!!!
    Täglich verhungern tausende von Menschen darunter 8000 Kinder !!!
    und darüber spricht kein Mensch !!!!

    Max Mitterer

  • Warum kann man noch nach Tunesien einreisen. Reisen und Pauschalreisen lassen sich ohne ales Geld zu verlieren nicht stornieren.

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