US-Reedereien routen Kuba-Kreuzfahrten um

Foto: Carnival Corporation

Die großen US-Reedereien reagieren auf das von der Trump-Regierung verhängte Verbot von Kuba-Kreuzfahrten und routen ihre Schiffe um. Royal Caribbean, zum Beispiel, hat für alle Reisen der Majesty und der Empress of the Seas in 2019 alternative Routen ausgearbeitet. Den Gästen wird die Hälfte des Reisepreises erstattet. Wer stornieren möchte, erhält den gesamten Reisepreis zurück. Bei Carnival sind bis zum Jahresende 30 Kreuzfahrten betroffen. Die Gäste werden derzeit von der Reederei informiert. Wer trotz neuer Route in See stechen will, erhält hundert Dollar Bordguthaben. Wer auf eine andere Carnival-Kreuzfahrt umbucht, bekommt 50 Dollar. Alternativ können die Kunden ihre Reise stornieren und erhalten den vollen Reisepreis erstattet. Auch NCL routet Schiffe um, genaue Angaben über Kompensationen gab es bis Redaktionsschluss noch nicht. Holland America Line will bis spätestens 15. Juni Details veröffentlichen. Nach Angaben des Kreuzfahrt-Verbands CLIA sind insgesamt rund 800.000 Kreuzfahrt-Buchungen betroffen.

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