Thomas Cook weitet Tierschutzrichtlinie aus

Foto: Thomas Cook

Thomas Cook nimmt im Sommer 2019 Sea World in den USA und den Loro Parque auf den Kanaren aus dem Programm. Der Konzern weitet die vor 18 Monaten eingeführte Tierschutzrichtlinie auf Attraktionen aus, die Orcas in Gefangenschaft halten. Grundlage sind die Tierschutzstandards der britischen Tourismusorganisation ABTA. “Die Richtlinie regelt eindeutig, dass alle Tierattraktionen, die wir verkaufen, zu 100 Prozent den Tierschutzstandards von ABTA entsprechen müssen, was durch unabhängige Audits verifiziert wird”, erklärt CEO Peter Fankhauser. Von 49 überprüften Attraktionen hat Thoams Cook in der Folge 29 aus dem Programm genommen. “Mit der Einführung unserer Tierschutzrichtlinie haben wir festgestellt, dass sich die Erwartungen der Kunden in Bezug auf Tierattraktionen geändert haben.” Rund 90 Prozen der Kunden habe angegeben, dass es ihnen wichtig sei, dass ihr Urlaubsunternehmen den Tierschutz ernst nimmt. Auf genau dieser Grundlage habe der Konzern die Tierschutzrichtlinie um einen neuen Aspekt erweitert. “Ab dem nächsten Sommer werden wir keine Tierattraktionen mehr verkaufen, die Orcas in Gefangenschaft halten.” Nun werde das Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten mit den beiden Anbietern zusammenarbeiten, um sie auf den Ausstieg von Thomas Cook vorzubereiten.

 

 

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