SEPA-Lastschrift muss EU-weit gelten

Foto: TRVL COUNTER

Reiseunternehmen, die zum Beispiel auf ihrer Website die SEPA-Lastschrift als Bezahlmöglichkeit anbieten, dürfen sie nicht auf Kunden im Inland beschränken. Das ergibt sich aus einem Urteil des Europäische Gerichtshofs (EuGH). Der österreichische Verein für Konsumenteninformation hatte die Deutsche Bahn verklagt, weil sie die Bezahlmöglichkeit nur Kunden mit Wohnsitz in Deutschland angeboten hatte. Laut EuGH verstößt die Regelung gegen EU-Recht. Dabei spiele es keine Rolle, dass die Verbraucher alternative Zahlungsmöglichkeiten, wie etwa Kreditkarte, PayPal oder Sofortüberweisung, nutzen könnten, so das Gericht. Wenn eine Firma die SEPA-Lastschrift anbiete, dürften Zahler aus anderen EU-Staaten nicht ausgeschlossen werden.

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