Update2: Keine Ausweitung des Lufthansa-Streiks

Foto: Pexels

Update2: Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat das Verhandlungsangebot von Lufthansa angenommen. Trotzdem geht der laufende Streik weiter. Allerdings sieht die Gewerkschaft von einer Ausweitung auf LH-Tochtergesellschaften erst einmal ab. Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr hatte das Angebot unterbreitet, nachdem ein Eilantrag auf ein Verbot des Ausstands gestern abgelehnt worden war. Gestern Abend gab es dann ein Gespräch mit den Gewerkschaften Verdi und IGL-CU. „Nach dem konstruktiven und erfolgreichen Spitzengespräch sehen wir uns jetzt in der Lage, Gespräche mit allen drei Gruppen aufzunehmen. Dieses schließt ausdrücklich auch wieder Gespräche mit der UFO ein“, heißt es in einer Mitteilung.

Update1: Wegen des geplanten Streiks der Flugbegleiter muss Lufthansa am Donnerstag und Freitag rund 1.300 Fluge streichen. Morgen fallen 700 der 2.300 geplanten Flüge aus. Übermorgen sind es 600. Lufthansa geht davon aus, dass rund 180.000 Passagiere betroffen sein werden. Heute Mittag soll auf www.lufthansa.com ein Sonderflugplan veröffentlicht werden. Dort können die Kunden den Status ihres Fluges überprüfen. Vom Streik nicht betroffen sind Eurowings, Germanwings, Sunexpress, Lufthansa Cityline, Swiss, Edelweiss, Austrian Airlines, Air Dolomiti und Brussels Airlines. Ihre Flüge sollen planmäßig stattfinden.

Gericht erlaubt Streik bei Lufthansa
Lufthansa ist vorerst mit dem Versuch gescheitert, den für morgen und übermorgen angekündigten Streik der Flugbegleiter gerichtlich verbieten zu lassen. Das Arbeitsgericht Frankfurt hat einen entsprechenden Eilantrag heute abgelehnt. Ob es dabei bleibt, ist noch offen. Lufthansa will noch heute in Berufung gehen. Als Folge des Urteils wird der UFO-Vorstand heute Abend nicht an dem Gespräch teilnehmen, zu dem LH-Chef Carsten Spohr auch die Gewerkschaften Verdi und Cabin Union eingeladen hat. Heute zwischen 13 und 15 Uhr will Lufthansa im Internet einen Sonderflugplan für Donnerstag und Freitag veröffentlichen. Alle betroffenen Passagiere sollen bis heute Abend auf andere Flüge umgebucht werden.

 

 

 

 

Schreiben Sie einen Kommentar