Gepäckkosten müssen angegeben werden

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Ein Online-Reisebüro muss vor Vertragsabschluss neben dem Flugpreis auch Extrakosten für die Gepäckaufgabe angeben. Und zwar auch dann, wenn die Gepäckaufgabe nicht auf dem Portal des Vermittlers, sondern nur bei der Airline zugebucht werden kann. Das hat das Oberlandesgericht Dresden in einem Verfahren gegen Invia Deutschland, dem Betreiber von Ab-in-den-Urlaub, entschieden. Kläger ist der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV). Nach Auffassung der Richter verstößt der Vermittler gegen die Luftverkehrsdienste-Verordnung der Europäischen Union. Diese schreibe vor, dass bei Flugpreisen auch die Kosten für wählbare Zusatzleistungen anzugeben seien. Die Angaben müssten klar, transparent und eindeutig bereits am Beginn jedes Buchungsvorgangs erkennbar sein.

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