Die Bahn schiebt den Fernverkehr an

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Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember baut die Bahn den Fernverkehr aus. Vor allem die zentralen Achsen Hamburg–Berlin, NRW–Berlin und München–Zürich sollen davon profitieren. „Wir starten zwischen Hamburg und Berlin erstmals einen Halbstundentakt und geben unseren Kunden damit einen Vorgeschmack auf den Deutschlandtakt”, sagt Fernverkehrschef Michael Peterson. Die zahl der Züge zwischen den beiden Städten wächst von 46 auf 60 pro Tag. Damit stehen 6.000 zusätzlich Sitzplätze zur Verfügung. Das ICE-Angebot zwischen Bonn und Berlin wird mehr als verdreifacht. Die beiden Städte sind ab dem kommenden Fahrplan durch 14 ICE-Züge umsteigefrei verbunden. Das sind zehn Verbindungen mehr als heute. Zwischen München und Zürich verkehrt zwölfmal täglich ein neuer Euro City-Express. Die Fahrtzeit beträgt vier Stunden. Auch das touristische Angebot wird ausgebaut. Künftig verbindet ein täglicher Eurocity Berlin über Breslau mit Krakau. Neu an Samstagen im Winter ist eine umsteigefreie ICE-Verbindung von Berlin über Erfurt und Würzburg in die Wintersportgebiete nach Tirol. Auch gibt es erstmals einen Fernverkehrshalt am Europa-Park Rust. Zweimal täglich halten dort Züge, die den Gästen zum Beispiel aus dem Rhein-Main-Gebiet eine Alternative zur Anreise mit dem Auto bieten sollen.

 

 

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