ASR kritisiert Bundesregierung

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Der ASR, Allianz selbständiger Reiseunternehmen – Bundesverband e.V., kritisiert die geschäftsführende Bundesregierung bezüglich der Übernahme der insolventen Niki durch die IAG. Dabei geht es dem ASR-Präsidenten Jochen Szech nicht um den Verkauf an sich, sondern die Tatsache, dass die Bundesregierung nach der Insolvenz des Niki-Mutterunternehmens Air Berlin keine Maßnahmen ergriffen hat. Sie sei in Bezug einer Absicherungspflicht für Fluggesellschaften nicht tätig geworden, Reiseveranstalter müssten erhebliche Mehrkosten tragen, dies habe für Tausende von Reisebüros zu einem hohen Mehraufwand geführt.” Wir haben kein Verständnis mehr dafür, dass die Tatenlosigkeit der Politik auf dem Rücken der Passagiere ausgetragen wird, aber auch zu Lasten der Touristikunternehmen geht”, so Szech. Es bestehe auch Gefahr, dass der 150-Millionen-Euro-Kredit für Air Berlin nicht oder nur unvollständig zurückgezahlt werden könne. Der Verband hat die Bundestagsabgeordneten per Brief einzeln informiert und hofft, dass die neue Bundesregierung “diese Aufgabe zeitnah und mit der aus Sicht des Verbandes gebotenen Dringlichkeit und Konsequenz angeht”.

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