737 Max-Flugverbot belastet TUI-Ergebnis

Foto: Tuifly

Wegen des Flugverbots für die Boeing 737 Max ist der operative Gewinn des TUI Konzerns im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf rund 101 Millionen Euro zurückgegangen. Im Vorjahr waren es 187 Millionen Euro. Gleichzeitig ist der Umsatz um 3,7 Prozent auf 4,75 Milliarden Euro gestiegen. Positiv ist die Entwicklung bei den Hotels, Kreuzfahrten und Aktivitäten in den Zielgebieten. Hier hat sich das operative Ergebnis um 16,7 Prozent auf 208,3 Millionen Euro verbessert. Trotz der Schwäche des Veranstalter- und Airline-Geschäfts betrachtet Konzern-Chef Fritz Joussen die TUI als „kerngesund“ und „gut positioniert für eine mögliche Marktkonsolidierung in der Branche“.

Um das Veranstaltergeschäft zu stärken, sollen die europäischen Quellmärkte in den kommenden 18 bis 24 Monaten stark vereinheitlicht werden. Gleichzeitig treibt der Konzern die Digitalisierung voran und investiert in moderne Technologien und eine einheitliche Kundenplattform (CRM). „Die digitale Transformation setzen wir konsequent fort und entwickeln TUI zu einem globalen Plattform-Unternehmen. Die Stärke und Internationalität der Marke und der direkte Zugang zu heute schon mehr als 21 Millionen Kunden bieten großes Potenzial für die Zukunft“, so Joussen.

 

 

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